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Deutsche haben genugNeue Studie zeigt: Fünf Stunden weniger pro Woche im Internet

Smartphone

Copyright: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die Internetnutzung der Menschen in Deutschland ist spürbar zurückgegangen. (Symbolbild)

Deutsche sind weniger online – doch KI lockt sie zurück.

Klebt ihr auch ständig am Bildschirm? Damit seid ihr nicht allein, aber es tut sich was! Die Deutschen sind merklich seltener online. Das enthüllt die frische „Postbank Digitalstudie 2026“. Im Durchschnitt verbringen die Leute nur noch 67,4 Stunden wöchentlich im Netz. Das sind rund fünf Stunden weniger als im Jahr davor.

Wer ist für diesen Wandel verantwortlich? Vor allem die Leute unter 40 Jahren ändern ihre Gewohnheiten. Ausgerechnet die Generation, die als „always-on“ bekannt ist, schraubt ihre Online-Zeit bewusst zurück, speziell am Handy. Zwar ist das Smartphone weiterhin das Hauptgerät für den Weg ins Internet – das nutzen 86 Prozent der Menschen. Aber selbst hier geht die Nutzungsdauer runter: von 25,7 auf wöchentlich 23,9 Stunden.

Digital-Detox: Warum die Jungen jetzt offline gehen

Diese digitale Erschöpfung trifft besonders die Menschen unter 40. Mit mehr als 80 Stunden im Netz pro Woche sind sie zwar weiterhin die Intensiv-Nutzer. Aber genau in dieser Gruppe sank die reine Zeit am Smartphone im Jahresvergleich um drei Stunden und liegt nun bei 31 Stunden wöchentlich.

Knapp ein Drittel dieser Altersklasse (31 Prozent) hat vor, die private Zeit im Netz innerhalb der nächsten zwölf Monate noch weiter zu drosseln. Schaut man auf alle Deutschen, wollen 17 Prozent weniger online sein. David Dommel, Leiter des digitalen Performance-Marketings der Postbank, erläutert diese Entwicklung: „Mobil ins Internet zu gehen, gehört fest zum Tagesablauf der Deutschen. Doch vor allem junge Menschen wollen auch mal offline sein. Das gilt besonders fürs Handy, weil es überall verfügbar ist.“

Raus aus der App, rein ins Leben

Aber was machen die Leute mit der neu gewonnenen Freizeit? Die Antworten offenbaren eine starke Sehnsucht nach der analogen Welt. Von denen, die ihre Online-Stunden verringern möchten, wollen 41 Prozent ihre Zeit vermehrt für Familie, Freunde oder ihre Hobbys nutzen. Für 38 Prozent ist der Hauptgrund, im Alltag nicht mehr so oft abgelenkt zu werden.

Zusätzlich sind negative Folgen für die Gesundheit (36 Prozent) und der Wille zu besserer Konzentration (33 Prozent) zentrale Motive für die digitale Abkehr. „Die Menschen in Deutschland unterscheiden bewusster zwischen notwendigen und überflüssigen Online-Aktivitäten“, sagt Dommel. Praktische Alltags-Tools wie Online-Banking bleiben beliebt, doch die großen Zeiträuber verlieren an Attraktivität. Die Nutzung von Social-Media-Plattformen wie Instagram oder TikTok sank beispielsweise spürbar von 71 Prozent aus dem Vorjahr auf die jetzigen 64 Prozent.

Der große Twist: KI lockt die Leute zurück an den Bildschirm

Doch trotz der fallenden Nutzungsdauer ist das Internet noch lange nicht am Ende. Gerade beruflich ist das Netz absolut notwendig. Und ein neuer Faktor könnte die Zeit vor dem Display wieder ansteigen lassen: die Künstliche Intelligenz.

Hier kommt der Überraschungsmoment der Studie: Von den Leuten, die künftig mehr Zeit online verbringen möchten, nennen 56 Prozent die KI als den entscheidenden Grund – mit großem Abstand. Bereits jetzt verwenden 38 Prozent der Deutschen KI-Anwendungen wie ChatGPT für die gezielte Suche nach Informationen. Und das, obwohl sich viele nach einer digitalen Pause sehnen. (dpa/red)

Die Grundlage für die „Postbank Digitalstudie 2026“ ist eine Umfrage unter 3.050 Personen, die im Zeitraum von April bis Mai dieses Jahres durchgeführt wurde. Um sicherzustellen, dass die Ergebnisse repräsentativ für die Bevölkerung sind, wurde die Stichprobe anhand von Bundesland, Alter sowie Geschlecht gewichtet.

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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