Mit diesen Tipps werden Ihre Posts barrierefrei
Nur „Bild“ oder „Foto“So machen Sie Ihre Posts für Blinde und Sehbehinderte sichtbar

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Screenreader sind für blinde und sehbehinderte Menschen auch auf Smartphones essenziell: Damit das Vorgelesene aber nicht zur Qual wird, können Content-Erstellende einige einfache Dinge beachten.
Soziale Medien sind für viele eine tägliche Routine, doch nicht jeder kann sie barrierefrei erleben. Für blinde und sehbehinderte Menschen sind unzählige Inhalte eine digitale Sackgasse. Dabei ist es gar nicht so kompliziert, das zu beheben.
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) zeigt mit sieben simplen Ratschlägen, wie jeder seine Posts auf den gängigen Plattformen inklusiv gestalten kann. Die Hinweise berücksichtigen, dass blinde Personen sogenannte Screenreader verwenden, die Bildschirminhalte vorlesen. Menschen mit Sehschwäche nutzen hingegen oft Vergrößerungssoftware und sind auf klare Kontraste und gute Lesbarkeit angewiesen.
Ohne Alternativtext ist ein Foto nur ein „Bild“
Wenn ihr Bilder postet, solltet ihr immer eine Bildbeschreibung hinzufügen, den sogenannten Alternativtext. Oft wird euch diese Option direkt beim Hochladen angeboten. Das Problem: Ohne diesen Text liest der Screenreader einfach nur „Bild“ oder „Foto“ vor. Ziemlich frustrierend, wie man sich leicht vorstellen kann.
Der Trick mit den Großbuchstaben im Hashtag
Auch bei Hashtags könnt ihr helfen. Schreibt bei Wortreihungen einfach jedes neue Wort mit einem Großbuchstaben. Ein #HashtagInDieserForm ist für Screenreader viel einfacher zu verstehen und verhindert Missverständnisse. Ein netter Nebeneffekt: Auch für Sehende sind solche Hashtags schneller zu erfassen.
„Gesicht mit rollenden Augen“: Wenn Emojis nur noch nerven
Emojis machen Spaß, aber in Maßen. Zu viele davon stören nicht nur beim Lesen, sondern vor allem beim Zuhören. Denn jedes Emoji hat einen Alternativtext, den die Sprachausgabe vorliest. Das kennt ihr vielleicht vom Autofahren, wenn euch Nachrichten vorgesetzt werden.
Statt eines kurzen Lachens hört man dann: „Gesicht mit rollenden Augen. Beide Hände hebende glückliche Person. Lachendes Gesicht mit offenem Mund und lächelnden Augen.“ Das kann schnell auf die Nerven gehen. Wer mehr darüber erfahren will, findet alle Tipps auf der Webseite des DBSV und in einem begleitenden Erklärvideo. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
