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Der Trick vom Bar-ProfiMit diesem einfachen Sirup-Rezept wird jeder Drink zum Highlight

Erdbeer-Basilikum-Sirup mit Crushed Ice und Tonic Water

Copyright: Christin Klose/dpa-tmn

Erdbeer-Basilikum-Sirup wird mit Crushed Ice und Tonic Water zur perfekten Erfrischung.

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Der simple Trick für Top-Cocktails: Sirup selber machen

Ein guter Cocktail muss vor allem eins: ein Genuss sein. Damit eure Drinks zu echten Geschmacksbomben werden, verrät Lydia Raaf-Dahaldian von der Münchner „Dorothy Bar“ ihren ultimativen Kniff. Sie setzt voll und ganz auf selbst gemachte Sirups. „Da kann man Reste verwerten, einfach kreativ sein“, so die junge Bar-Expertin.

Für die Expertin ist der zähe Zuckersaft aber viel mehr als nur ein Süßungsmittel. An der Bar hat Sirup eine Doppelfunktion: Er packt das Aroma in den Drink und sorgt für Haltbarkeit. Der Clou dabei: Das Ganze lässt sich spielend leicht selbst herstellen.

Simple Syrup: Das A und O für Cocktails

Als Fundament für unzählige Mixgetränke dient der Simple Syrup, ein simpler Zuckersirup. Laut Lydia Raaf-Dahaldian mischt man dafür einfach Zucker mit Wasser im 1:1-Verhältnis. Wie viel ihr zubereitet, hängt ganz davon ab, welchen Vorrat ihr anlegen wollt.

Gebt Wasser und Zucker in einen Topf und erhitzt die Mischung unter Rühren, bis eine klare Flüssigkeit entsteht und keine Kristalle mehr zu sehen sind. Anschließend lasst ihr es einige Minuten bei schwacher Hitze simmern, damit eine zähflüssige Konsistenz entsteht. Das war's schon!

Ein Fan dieses Grundrezepts ist auch der britische Bar-Profi Owen Williams. In seinem Werk „Dry Bar“ schlägt er den Sirup etwa für einen Limon Spritz ohne Alkohol vor. Seine Anleitung: Frischer Zitronensaft wird mit dem Sirup, etwas Sodawasser sowie alkoholfreiem Sekt in einem Weinglas auf Eiswürfeln aufgegossen. Ein Zweig Rosmarin dient als Deko.

Geschmacksexplosion: So pimpt ihr euren Sirup

Nun ist eure Fantasie gefragt! Denn die simple Zuckerbasis lässt sich nach Belieben verfeinern. Egal ob mit Kräutern wie Thymian, Rosmarin oder Lavendel, oder aber mit Gewürzen, Früchten, Zitrusschalen oder Vanille – alles geht.

Wenn ihr einen Kräutersirup herstellen wollt, gießt ihr den noch heißen Sirup über die gewünschten Zutaten und lasst die Mischung eine Nacht lang durchziehen. Lydia Raaf-Dahaldian hängt für ihre Rosmarin-Variante beispielsweise einen ganzen Zweig hinein. Abgefüllt in eine sterile Flasche und im Kühlen aufbewahrt, ist der Sirup dann bis zu 4 Wochen haltbar.

Etwas anders funktioniert das Verfahren bei Früchten wie Erdbeeren: Die Früchte werden in einem Gefäß zerquetscht, anschließend kommt der Zuckersirup dazu. Diese Mischung muss für 24 Stunden in den Kühlschrank, ehe sie durch ein Sieb in ein frisches Glas passiert wird. Ein solcher Fruchtsirup ist gekühlt rund drei Wochen haltbar. Owen Williams empfiehlt ihn als ideale Zutat für einen Tonic mit Erdbeere und Basilikum.

Für Kenner: Der Earl-Grey-Tee-Sirup

Ein echter Knaller für alle, die es ausgefallen mögen, ist der Sirup auf Basis von Earl-Grey-Tee. Dieser bildet die entscheidende Komponente für den Drink „Earl of Bramble“ von Williams. Gemixt wird dieser aus Brombeeren, dem besagten Tee-Sirup, Gin ohne Alkohol und dem Saft von Zitronen.

Um circa 350 ml von diesem Tee-Sirup zu erhalten, benötigt man 240 ml kräftigen, frisch gebrühten Earl-Grey-Tee sowie 200 Gramm Zucker. Die beiden Zutaten werden in einem Topf erhitzt und bei niedriger Temperatur geköchelt, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Nach dem Abkühlen füllt man den Sirup in ein Schraubglas um und lagert es im Kühlschrank. Dort bleibt er für bis zu drei Wochen frisch. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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