Ein Song machte ihn unsterblich, eine ganze Generation sang mit. Jetzt ist die Welt um eine Legende ärmer: „Country Joe“ McDonald ist von uns gegangen. Der Künstler, bekannt für sein spöttisches Protestlied, wurde 84 Jahre alt.
Trauer um Woodstock-Held„Country Joe“ McDonald gestorben – Mit seinem Song schrieb er Geschichte

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McDonald gehörte zu den prägenden Stimmen der US-amerikanischen Gegenkultur der 1960er Jahre.
Der Frontmann der Folk-Rock-Gruppe „Country Joe and the Fish“ verstarb in Berkeley (Kalifornien) an den Komplikationen seiner Parkinson-Krankheit. Diese Information wurde, wie die dpa berichtet, von seiner Gattin Kathy McDonald und diversen US-Nachrichtenportalen bestätigt. Auf seiner offiziellen Internetseite wird der 7. März als sein Todestag genannt.
Woodstock 1969: Sein Auftritt wurde legendär
Sein Auftritt 1969 beim ikonischen Woodstock-Festival ist unvergesslich. Als Joseph, besser bekannt als „Country Joe“ McDonald, dort sein Lied „I-Feel-Like-I’m-Fixin’-to-Die Rag“ (was so viel heißt wie: „Ich habe das Gefühl, gleich draufzugehen“) anstimmte, zementierte er seinen Status als eine der wichtigsten Figuren der amerikanischen Gegenbewegung.
Er brachte das riesige Publikum dazu, einen aufwieglerischen Chor anzustimmen, der sich zur scharfen Hymne gegen den Krieg in Vietnam entwickelte: „Eins, zwei, drei, wofür kämpfen wir? Frag mich nicht, ist mir egal. Nächster Halt, Vietnam.“ Die Menge stimmte lauthals ein. Weitere Passagen des Liedes kritisierten scharf die Profiteure des Krieges und die amerikanische Regierung.
Die große Wende: Vom Navy-Soldat zum Kriegsgegner
Was viele nicht wissen, ist die überraschende Wendung in seinem Leben: Der in Washington zur Welt gekommene Künstler war vor seiner musikalischen Laufbahn selbst bei der US-Marine. Nach eigenen Aussagen setzte er sich später als Aktivist für die Belange von Kriegsveteranen ein.
McDonald und seine Band waren Teil der Psychedelic-Rock-Bewegung in den 1960er-Jahren. Er hinterlässt seine Frau Kathy, mit der er 43 Jahre lang verheiratet war, und fünf Kinder. (red)
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