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„Wir riskieren unseren Vorsprung“Carsten Maschmeyer rechnet mit deutscher Bürokratie ab

Via Instagram beklagte Carsten Maschmeyer die bremsende Wirkung deutscher Bürokratie. (Bild: 2026 Getty Images/Andreas Rentz)

Copyright: 2026 Getty Images/Andreas Rentz

Via Instagram beklagte Carsten Maschmeyer die bremsende Wirkung deutscher Bürokratie. (Bild: 2026 Getty Images/Andreas Rentz)

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Carsten Maschmeyer blickt einmal mehr skeptisch auf den Wirtschaftsstandort Deutschland. Besonders die überbordende Bürokratie ist dem Unternehmer bei seiner Instagram-Abrechnung ein Dorn im Auge.

Egal ob eine wortgewaltige Abrechnung mit Helikopter-Eltern, ein Plädoyer für Arbeitnehmer oder ein vernichtendes Urteil für das deutsche Bildungssystem: In den vergangenen Monaten profilierte sich Carsten Maschmeyer als kritische Stimme für allerlei gesellschaftliche Missstände.

Auch am Freitag machte der Unternehmer keine Ausnahme. Dieses Mal knöpfte sich Maschmeyer auf Instagram ein breit diskutiertes Thema vor: die deutsche Bürokratie.

Carsten Maschmeyer warnt: „Ein Fundament allein reicht nicht aus“

„Wir haben die besten Ingenieure der Welt, aber bremsen sie mit Bürokratie aus“, beklagte der 67-Jährige bei Instagram. Das Problem sei nicht Kompetenz. Daran fehle es der deutschen Industrie nicht, zeigte sich Maschmeyer überzeugt.

„Über Generationen hinweg hat Deutschland eine industrielle Stärke aufgebaut, die weltweit für Ingenieurskunst, Präzision und Qualität steht“, untermauerte er seine These einer „enorm starken industriellen Basis“, die „weltweit einzigartig“ sei.

„Deutschland hat etwas, das andere Länder nicht haben“, lobte er, schob aber auch unmissverständliche Kritik hinterher: „Auch, wenn die Regierung und die Bürokratie versuchen, das abzuschaffen.“ Der technologische Vorsprung sei noch heute Grundlage für den Erfolg, argumentierte Carsten Maschmeyer, warnte aber: „Wir riskieren ihn gerade selbst.“

Im Gegensatz zu anderen Ländern, wo „Geschwindigkeit, Technologie und Innovation“ großgeschrieben werden, „bremsen wir uns immer häufiger mit Regulierung und langsamen Prozessen aus“, blickte der Investor skeptisch auf den Standort Deutschland. „Deutschland hat weiterhin eines der stärksten industriellen Fundamente der Welt. Aber ein Fundament allein reicht nicht aus, wenn Wachstum und Unternehmertum immer schwieriger werden.“ (tsch)

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