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Erst Sushi, dann schmusenVerurteilter Sohn von Mette-Marit lässt es sich gut gehen

Mette-Marit und ihr Sohn Marius Borg Høiby.

Copyright: Vegard Wivestad Grott/NTB SCANPIX/EPA/dpa

Marius Borg Høiby (r) darf seit Mitte Juli mit einer elektronischen Fußfessel auf Gut Skaugum leben. (Archivbild)

Ein aktuelles Foto und Worte eines engen Freundes zeigen den Alltag von Mette-Marits Sohn auf Skaugum.

Ende Oktober klingelte es auf Gut Skaugum. Vor der Tür stand Danby Choi, Chefredakteur des Online-Magazins „Subjekt“. Er besuchte Marius Borg Høiby. Der Sohn von Königin Mette-Marit trägt seit Mitte Juli eine elektronische Fußfessel und darf damit auf dem Anwesen leben. Dort hat auch das norwegische Königspaar seinen Wohnsitz.

Ganz allein kam der Gast nicht. Nach Angaben der Zeitung „Dagbladet“ war seine Boxerhündin Ruth Doris mit dabei. Und die sorgte offenbar für beste Stimmung. Auf einem Screenshot aus einem Video, das „Dagbladet“ verbreitet hat, tobt und schmust der 29-Jährige ausgelassen mit dem Tier herum.

Mette-Marits Sohn und Danby Choi: Kumpel auch in schweren Zeiten

Choi selbst streitet den Besuch gar nicht ab. Im Gespräch mit dem Medium „Se og Hør“ bestätigte er das Treffen. Seine Erklärung: Er und Marius seien beide große Hundefans. Und auch Ruth Doris habe den Sohn von Königin Mette-Marit inzwischen fest ins Herz geschlossen.

Was die beiden verbindet? Laut Choi eine Freundschaft durch dick und dünn. Für ihn heiße das, gerade dann zusammenzuhalten, wenn es schwierig wird. Auf dem Tisch stand Sushi. Dazu hätten sie über das Leben geredet und eine gute Zeit gehabt, schilderte der Journalist.

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Doch nicht nur Freunde füllen die Tage hinter den Mauern von Skaugum. Wie Choi erzählt, hat der 29-Jährige im Hausarrest frühere Leidenschaften wiederbelebt und beschäftigt sich zunehmend mit kreativen Dingen. Ganz oben auf der Liste: das Malen. Und dabei stelle sich Marius überraschend geschickt an. In ihm stecke ein echter Künstler, meint sein Freund.

In Norwegen kommen diese Einblicke allerdings nicht überall gut an. Die Bilder und Erzählungen vom Alltag auf Gut Skaugum befeuern eine Debatte über die Auflagen, die das Gericht verhängt hat. Kritiker fragen sich: Wie passen Sushi-Abende, Malstunden und Besuch mit Hund zum Sinn einer strafrechtlichen Maßnahme?

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Neben der Freizeit hat Borg Høiby offenbar auch einen beruflichen Neustart im Blick – und zwar noch während der restlichen Zeit im Hausarrest. Sein Verteidiger Alexander Greaker bestätigte gegenüber „Dagbladet“, dass der 29-Jährige einer Verlängerung der Untersuchungshaft um vier Wochen zugestimmt hat. Der Grund: Er will die Zeit gezielt für die Jobsuche nutzen.

Høiby sei motiviert, schon bald wieder zu arbeiten und ein konkretes Stellenangebot an Land zu ziehen. In welcher Branche der Sohn von Königin Mette-Marit sein Glück versuchen will, bleibt vorerst offen. (red)