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Kamerafrau am Set erschossen Tragödie um Alec Baldwin: Regieassistent gibt Fehler zu

Nach der tödlichen Filmset-Tragödie um US-Schauspieler Alec Baldwin hat ein Regieassistent Fehler eingeräumt: Der Mann habe zugegeben, die Waffe nicht korrekt geprüft zu haben.

Santa Fe. Im Fall Alec Baldwin kommen neue Details ans Licht: Nachdem der Schauspieler am Set des Films „Rust“ versehentlich die 42-jährige Kamerafrau Halyna Hutchins erschossen hatte, fokussieren sich die Ermittlungen nun weiter auf einen Regieassistenten.

Einem am Mittwoch veröffentlichten Vernehmungsprotokoll zufolge habe der Mann Fehler bei der Kontrolle der Waffe eingeräumt und gegenüber der Polizei ausgesagt, nicht alle Kugeln in der Pistole kontrolliert zu haben. Das berichtet unter anderem das US-Portal „Variety“.

Halyna Hutchins: Regieassistent gesteht Fehler ein 

Der Assistent soll Baldwin am Filmset auf der Bonanza Creek Ranch die Waffe mit den Worten „cold gun“ gegeben haben - gemeint ist damit eine sichere, nicht geladene Waffe. Er habe sich nur an drei Kugeln erinnern können, soll es in dem Protokoll heißen, das dem Gericht vorliegt.

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Der Mann habe ausgesagt, dass er alle Kugeln hätte überprüfen müssen. Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch (27. Oktober, Ortszeit) in Santa Fe (US-Bundesstaat New Mexico) hatte Sheriff Adan Mendoza mitgeteilt, dass sich in dem Revolver offenbar ein echtes Projektil befunden habe.

Bei Dreh von „Rust“: Weitere scharfe Munition am Filmset gefunden

Laut Polizei habe man in der Schulter von Regisseur Joel Souza, der durch den von Baldwin abgefeuerten Schuss verletzt wurde, ein Bleiprojektil gefunden. Man gehe davon aus, dass es sich um die Kugel handle, die Hutchins getötet habe.

Am Set seien mehr als 600 Beweise sichergestellt worden, teilte der Sheriff mit, unter anderem 500 Patronen. Darunter sei auch weitere scharfe Munition gewesen. Wie diese ans Filmset gelangt seien, wisse man nicht. Dies werde nun überprüft. Die sichergestellten Gegenstände sollen in einem FBI-Labor untersucht werden. Man werde all jene befragen, die mit der Waffe in Kontakt gekommen seien, bevor sie Baldwin ausgehändigt wurde.

Ein Verfahren gegen Alec Baldwin wurde derweil nicht ausgeschlossen: „Alle Optionen liegen auf dem Tisch“, sagte Bezirksstaatsanwältin Mary Carmack-Altwies bei der Pressekonferenz. Die Entscheidung über eine mögliche Erhebung der Anklage falle jedoch später. Man schließe bis zum aktuellen Zeitpunkt niemanden aus. (tsch)

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