Kamerafrau tot Trump-Sohn mit unglaublicher Aktion, die pure Geldgier zeigt

Donald Trump Jr. versucht, den tödlichen Unfall, in dem Alec Baldwin am Set des Films „Rust“ in New Mexico am Donnerstag (21. Oktober) verwickelt war, für seine Zwecke zu nutzen. 

New York. Donald Trump Jr. (43), Sohn des ehemaligen US-Präsidenten Trump (75) und Mitglied der Republikanischen Partei in den USA, macht sich über den tödlichen Unfall am Set des Films „Rust“ in New Mexico am Donnerstag (21. Oktober) lustig. 

Während den Dreharbeiten am Set des Films hatte Hollywood-Schauspieler Alec Baldwin (63) die Kamerafrau Halyna Hutchins (42) durch einen abgefeuerten Schuss tödlich verletzt. Regisseur Joel Souza (48) wurde ebenfalls getroffen und verletzte sich dabei schwer. Baldwin drückte wohl im Glauben, er habe eine Requisitenwaffe mit Platzpatronen in der Hand, ab.

Donald Trump Jr. wettert gegen Alec Baldwin

Donald Trump Jr. nutzt jetzt dieses tragische Unglück, um einerseits gegen Hollywood-Star Baldwin zu wettern und andererseits Geld mit dem Unglück zu machen. Baldwin gilt als Gegner von Waffen und der Waffenlobby in den USA, der „National Rifle Association of America“ (NRA).

In seinem Onlinestore bot Trump Jr. bis vor kurzem ein T-Shirt an, auf dem steht: „Schusswaffen töten keine Menschen. Alec Baldwin tötet Menschen.“ Interessierte konnten das T-Shirt für umgerechnet 24 Euro kaufen und Trump Jr. bewarb es sogar auf seinem Instagram-Account.  

Doch nicht nur mit dem T-Shirt machte sich Trump Jr. über Baldwin und den tödlichen Unfall lustig. Auch in seinen Instagram-Storys und -Postings geht er den Schauspieler immer wieder verbal an.

So postete der Unternehmer am Montag (25. Oktober) eine Story, in der er Alec Baldwin mit einem US-Bürger verglich, der Waffen zu Hause habe. Seine Message dabei: Ein durchschnittlicher US-Bürger habe im Gegensatz zu Baldwin noch keinen Menschen getötet.

Der Screenshot zeigt eine Instagram-Story von Donald Trump Jr., in der er gegen Alec Baldwin wettert.

Der Screenshot zeigt eine Instagram-Story von Donald Trump Jr. vom 25. Oktober 2021, in der er Schauspieler Alec Baldwin mit einem durchnittlichen Bürger vergleicht, der all sein Geld für Waffen ausgibt und im Gegensatz zu Baldwin noch nie jemanden getötet habe.

Damit nicht genug. Bereits am Samstag (23. Oktober) postete Trump Jr. ebenfalls einen Instagram-Post, der gegen Baldwin gerichtet war. Dieser zeigte ein Foto von Baldwin, darunter schreibt Trump Jr, gerichtet an die Waffenbesitzer in den USA: „Dieser Blick, wenn ein waffenfeindlicher Verrückter mehr Menschen mit einer Waffe tötet als Ihre umfangreiche Waffensammlung es je hat.“

Vielen Followern von Trump Jr. gefiel dieser Post. Und einige stimmten dem, was er schreibt, zu. Ein User schrieb beispielsweise unter den Post: „Ja, er ist ein echter Angeber und muss jetzt mit dem leben, was er getan hat.“

Reaktionen auf T-Shirt-Verkauf von Donald Trump Jr. 

Doch längst nicht alle denken wie der Sohn von Donald Trump. Auf Twitter löste die Nachricht über das T-Shirt im Onlinestore auch blankes Entsetzen aus. So schreibt die in New York lebende Juristi Sandra Navidi etwa: „Trumps Sohn hat kein Problem mit dem tragischen Tod der Kamerafrau Geld zu verdienen.“

Donald Trump Jr. tritt seit Jahren als Redner auf Veranstaltungen der „National Rifle Association of America“ (NRA) auf und gilt als Jagdfan. Ende 2020 kamen Gerüchte auf, Trump Jr. könnte den Sitz als Vize-Präsident der Organisation anstreben, nachdem die Zeit seines Vaters als Präsident der USA abgelaufen war. Die polizeilichen Ermittlungen rund um das tragische Unglück am Set von „Rust“ dauern unterdessen noch an. (wir)

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