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„Phänomenal!“Tiefenentspannter „Dinner“-Gastgeber haut alle um

Voll entspannt startet Patrick in seinen „Dinner“-Tag.
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Voll entspannt startet Patrick in seinen „Dinner“-Tag. 

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Nicht in Köln, dafür in Leverkusen lädt Patrick (35) an Tag 2 zum „perfekten Dinner“ ein. Das bekommt am Ende eine Höchstwertung, auf jeden Fall aber von allen vier Gästen ein großes Lob für den Nachtisch ...

Patrick stuft seine Koch-Skills als „Standard-Koch“ ein - wenn das mal nicht sehr tiefgestapelt ist. Denn der Teamleiter im Business Development ist zwar ein recht ruhiger Typ, kann in der Küche aber einiges liefern. Obwohl Patrick laut seinem Mann nicht lustig ist, hat er sich für „Das perfekte Dinner“ ein lustiges Motto überlegt: „Wenn's nicht schmeckt, lag's am Teller“. Es gibt:

  1. Vorspeise: Tomate / Avocado / Burrata
  2. Hauptspeise: Rind / Süßkartoffel / Spargel / Jus
  3. Nachspeise: Lemon / Crumble / Baiser

Leider wird nicht gegrillt

Sein Menü hat Patrick einmal komplett probegekocht: „Es hat schon ganz gut funktioniert.“ Trotzdem bleibt eine Schwierigkeit: „Das Fleisch ist auf jeden Fall der Endgegner, auch wenn es Sous-vide gegart ist.“ Eine weitere Herausforderung wird es für ihn, am Abend nicht zu viel Chaos anzurichten, „weil mich die Gäste natürlich die ganze Zeit in der Küche sehen“.

Beim Interview treffen sich ausnahmsweise alle vier Gäste zum gemeinsamen Menü-Raten. „Ob er die Burrata selber baut?“, fragt Tobi (58) in die Runde. „Wenn es nicht so wäre und das ist ein gut eingekauftes Produkt, dann wäre ich da auch vollkommen fein damit“, setzt Frederik (33) die Erwartungen nicht zu hoch an.

Patricks ruhige Art ändert sich auch bei der Begrüßung der Gäste nicht. „Ich hatte ihn ehrlicherweise aufgeregter erwartet“, wundert sich Cordula (50). Beim Aperitif auf der Terrasse erzählt der Gastgeber von seinem entspannten Tag: „Ich war echt gut in der Zeit.“ Frederik brennt schon den ganzen Tag eine Frage auf der Zunge: „Wird heute Abend gegrillt?“ Leider muss ihn Patrick enttäuschen.

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Shirin erklärt, dass sie gerne mehr Salz als die meisten anderen bevorzugt.
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Dafür gibt es gleich Tomaten-Tatar mit Burratacreme. „Das sieht so schön aus, da will ich gar nicht ran“, lässt Tobi die Vorspeise auf sich wirken. Dann verkostet er doch und stellt fest: „Das geht ja gut los!“ Shirin (34) würzt noch mal nach: „Ich brauche immer ein Tick mehr Salz als die Mehrheit.“

Tobi hängt noch im siebten Dessert-Himmel fest.
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Tobi hängt noch im siebten Dessert-Himmel fest.

Der Hauptgang: Rinderfilet mit Süßkartoffelpüree und grünem Spargel, Pescetarierin Cordula bekommt Halloumi. Und wieder gefällt Tobi Patricks Anrichteweise: „Der kann das einfach schön machen.“ Bei ihm steigt der Druck: „Das alles so schön hinzukriegen, wird schwierig.“ Ein kleiner Scherz muss trotzdem sein: „Ich bin ziemlich enttäuscht, muss ich sagen. Ich hätte echt gedacht, wir grillen. Naja.“ Cordula ist mit ihrem nicht quietschenden „Quietschekäse“ zufrieden: „Ich fand den echt super.“ Nur für Shirin ist das Fleisch zu kalt und zu roh.

Crumble kein Crumble, dafür phänomenal

Vor dem Lemoncurd mit Tarteboden und Baiser putzt Patrick erst mal den Küchenblock. Derweil heizt Cordula draußen den Feuerofen an. „Pyro-Cordi“, grinst Tobi, freut sich aber über das heimelige Knistern zur Zigarettenpause.

Dann reicht Patrick das Dessert. „Ach, der Crumble ist kein Crumble?“, schaut Tobi auf das hübsch drapierte Kucheneck. Wieder überzeugt das essbare Kunstwerk: „Der Mensch hat Geschmack und weiß, wie etwas schön aussieht.“ Shirin genießt die Komposition: „Boah, das Dessert ... das kommt voll bei mir an!“ Mit einem Wort: „Phänomenal!“ Tobi genießt ebenfalls jeden Löffel: „Mir läuft's immer noch den Mundwinkel runter, weil das Ding einfach so geil war!“

„Ich habe überhaupt nichts auszusetzen heute“, zückt Cordula die 10. Mit den Punkten der anderen kommt Patrick auf eine Wertung von 34 und rückt an die Spitze vor. (tsch)

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