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Fans kennen seine Stimme Trauer um Sprecher von „The Big Bang Theory“

Jim Parsons (kniend) mit seinen Serienkollegen von „The Big Bang Theory“ Kunal Nayyar, Mayim Bialik, Melissa Rauch, Simon Helberg, Johnny Galecki, Kaley Cuoco (v.l.) am 11. März 2015 auf dem Walk of Fame in Hollywood.

Jim Parsons (kniend) mit seinen Serienkollegen von „The Big Bang Theory“ Kunal Nayyar, Mayim Bialik, Melissa Rauch, Simon Helberg, Johnny Galecki, Kaley Cuoco (v.l.) am 11. März 2015 auf dem Walk of Fame in Hollywood.

Fans der Serie „The Big Bang Theory“ kennen seine Stimme. Rajvinder Singh sprach die Rolle des Dr. Rajesh „Raj“ Ramayan Koothrappali. Nun ist er im Alter von 65 Jahren gestorben.

Trauer um den Schriftsteller und Synchronsprecher Rajvinder Singh. Er sei am 16. Dezember nach kurzer Krankheit in Berlin gestorben, teilte der Synchronregisseur Stefan Ludwig, ein Freund der Familie, am Dienstag (21. Dezember 2021) mit. Singh sei 65 Jahre alt geworden.

Er sprach die Rolle des Dr. Rajesh „Raj“ Ramayan Koothrappali (Kunal Nayyar) in der ProSieben-Serie „The Big Bang Theory“. Auch an Filmen wie „Matrix - Revolutions“ wirkte er mit. Singh hinterlässt Frau und Tochter.

The Big Bang Theory: Rajvinder Singh lebte in Berlin

Singh stammte aus Punjab in Indien und lebte laut der Mitteilung seit 1981 in Berlin. Er begann 1985 als Autor in deutscher Sprache zu veröffentlichen und war unter anderem Stadtschreiber zu Rheinsberg und Trier. Im Klak Verlag (Berlin) erschien zuletzt „Wenn ich Dich wie ein Buch lese“. Verleger Jörg Becken, der den Tod des Schriftstellers ebenfalls bestätigte, erinnerte daran, dass sich Singh in den 80er Jahren für den Austausch von Autoren in Ost und West einsetzte.

Er schrieb laut Verlag in fünf Sprachen, er sei „ein Kulturbotschafter par excellence“ gewesen. Seine höchste Auszeichnung in Indien war demnach das National Fellowship des Indian Institute of Advanced Study in Shimla. Deutsch nannte er liebevoll seine „Stiefmutter-Sprache“, wie der Verlag schreibt. Bisher seien 14 Gedichtbände erschienen. In Trier seien drei seiner Gedichte in Stein gemeißelt im Stadtpark und an zwei Schulen zu sehen.

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Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat eine Verbindung zu Singh. 2006 zitierte er als Außenminister in einer Rede anlässlich der Frankfurter Buchmesse zum Gastland Indien den Dichter mit den Worten: „Die individuelle, sprachliche oder auch glaubensbetonte Fremdheit zu überwinden, ist der wichtigste Schritt, um vom Einzelwesen zu einem Mensch zu werden.“ (dpa)

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