Heftige Beichte nach Covid-19 Kölner TV-Star: „Wusste nicht mehr, wo ich wohne”

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Beim Tatort am Sonntagabend (10. Januar) wurde „Jütte” (Roland Riebeling) gefangen gehalten.

Köln – Jetzt kennen ihn nicht nur Serien-, sondern auch Tatort-Fans: Schauspieler Roland Riebeling (42), unter anderem bekannt als ahnungsloser Vater aus der Netflix-Serie „How to sell drugs online first”, wurde im Kölner Tatort am Sonntagabend (10. Januar) entführt, musste in einem Keller überleben.

Tatort Köln: Roland Riebeling spielt Assistenten „Jütte”

Jetzt enthüllt der 42-Jährige, der seit 2018 als „Jütte” zur Tatort-Besetzung neben den Ermittlern Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Schenk (Dietmar Bär) gehört: Fast genau so hart wie die Entführung für seine Filmfigur war für Riebeling sein Kampf gegen das Coronavirus!

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Anfang Dezember 2020 war der Schauspieler erkrankt und hatte in der Folge mit starken Symptomen zu kämpfen. Ungewöhnlich, aber nicht unmöglich für Menschen in seinem Alter: Riebeling wurde von Covid-19 hart getroffen.

Tatort Köln: Schauspieler Roland Riebeling hatte schweren Corona-Verlauf

In BILD enthüllte er jetzt:  „Ich hatte die normale Atemnot und ein Stechen in der Brust. Aber dazu kamen extreme Konzentrationsschwächen und Wissenslücken. Das war wie Demenz!“

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Seit 2018 ist Riebeling als „Jütte” im Kölner Tatort im Einsatz.

Doch dabei blieb es nicht, ganz im Gegenteil: „Mir fielen einige Zeit sogar bestimmte Worte oder Adressen nicht mehr ein. Ich wusste nicht mal mehr, wo ich wohne. Dazu kam so eine wahnsinnige Abgeschlagenheit. So krank war ich wirklich noch nie.“

Roland Riebeling: Tatort-Schauspieler kämpft hart gegen Corona

Darum mahnt er nun auch alle Mitmenschen zur Vorsicht, auch die in seinem Alter: „Ich kann allen nur zurufen: Guckt, dass ihr das nicht kriegt! Das war kein Spaziergang. Ich gehöre zwar keiner Risikogruppe an, aber es hat mich heftig erwischt.“

Nun, gut einen Monat nach seiner Erkrankung, sei er aber wieder gesund, sein Körper hat Antikörper gebildet. Wirklich vorwärts ging es aber nur in kleinen Schritten, wie er sagt. Selbst an Weihnachten habe er sich noch sehr schlapp gefühlt, habe kaum Motivation gefunden, vor die Tür zu gehen.

Und wie geht es nun mit seiner Figur „Jütte” im Tatort weiter? Wird er sogar sterben? Wohl nicht, wie er andeutet. „Diese Folge zeigt, wie er den Kommissaren ans Herz gewachsen ist. Die sind ein gutes Team und das darf nicht gefährdet werden.“ Nach seinem neunten „Tatort” werden also offenbar noch weitere folgen. (tw)

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