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Trauer um Star-DirigentMichael Tilson Thomas starb mit 81 Jahren an einem Hirntumor

Michael Tilson Thomas

Copyright: Kevin Wolf/FR33460 AP/AP/dpa

Der 12-fache Grammy-Preisträger hat mit bekannten Orchestern mehr als 140 Plattenaufnahmen herausgebracht. (Archivbild)

Dirigenten-Legende Michael Tilson Thomas ist gestorben.

Ein ganz Großer der Musikbühne ist gegangen: Dirigenten-Legende Michael Tilson Thomas ist tot. Die Klassikwelt trauert, denn der gefeierte US-amerikanische Maestro starb mit 81 Jahren. Wie die San Francisco Symphony laut dpa bekannt gab, erlag er in seinem Haus in San Francisco einem Gehirntumor.

Seine Karriere war untrennbar mit diesem Orchester verbunden. Der in Los Angeles geborene Künstler feierte dort bereits 1974 sein Debüt. Von 1995 bis 2020 war er die prägende Figur als Chefdirigent des weltberühmten Ensembles und leitete fast 1.800 Konzerte – eine schier unglaubliche Zahl. Die niederschmetternde Diagnose Hirnkrebs erhielt der Dirigent, Pianist und Komponist im Jahr 2021. Seinen letzten Auftritt vor Publikum hatte Thomas im April 2025 in San Francisco.

Gefeiert und mit 12 Grammys geehrt

Seine außergewöhnliche Laufbahn wurde mit Ehrungen nur so überhäuft. Gleich 12 Grammys zählten zu seiner Sammlung. Zusammen mit den angesehensten Orchestern der Welt produzierte er mehr als 140 Aufnahmen. 1987 war er Mitbegründer der New World Symphony in Miami, ein Orchester für hochbegabte Nachwuchstalente von Musikakademien.

Ein Weltstar zu Gast in Bonn

Auch die Klassik-Fans in unserer Region konnten den Maestro live erleben. Im Jahr 2012 trat Thomas beim Bonner Beethovenfest auf, begleitet vom legendären London Symphony Orchestra. Damals verriet er der Deutschen Presse-Agentur, dass Ludwig van Beethoven zu seinen absoluten Lieblingskomponisten zähle. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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