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Sohn vom „Melitta-Mann“Nico Santos heißt gar nicht Santos - das steckt hinter seinem Namen

Nico Santos, derzeit auch als Coach bei „The Voice of Germany“ zu sehen, veröffentlicht mit „POV“ ein neues Album. (Bild: Joyn/Christoph Köstlin)

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Nico Santos, derzeit auch als Coach bei „The Voice of Germany“ zu sehen, veröffentlicht mit „POV“ ein neues Album. (Bild: Joyn/Christoph Köstlin)

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20 Jahre lang war Mallorca sein Zuhause und die Insel hat Nico Santos nicht nur sprachlich geprägt, sondern ihm auch seinen Künstlernamen beschert. Denn was viele nicht wissen: Santos heißt eigentlich ganz anders.

Als Nico Santos gerade einmal zwei Monate alt war, zog er mit seinen Eltern nach Mallorca. 20 Jahre lang war die spanische Insel sein Zuhause. Heute lebt der Sänger in Berlin, doch die Verbindung zu Mallorca ist geblieben. Die Zeit dort hat ihn nicht nur geprägt, sondern ihm auch den Namen beschert, unter dem ihn heute Millionen kennen. Denn was viele nicht wissen: Nico Santos heißt eigentlich Nico Wellenbrink.

Doch wie wird aus Wellenbrink plötzlich Santos? Die Antwort darauf verriet der 33-Jährige in der ZDF-Sendung „Volle Kanne“. Früher sang er gerne die Hits des spanischen Sängers Romeo Santos. Weil sein Nachname für die Spanier aufgrund des Doppel „l“ schwer auszusprechen war, wurde Nico irgendwann kurzerhand Santi oder Santos genannt. Ein Künstlername, der offenbar nicht nur leichter über die Lippen geht, sondern auch besser klingt. „Das klingt ein bisschen wärmer als Nico Wellenbrink. Nico Wellenbrink klingt eher wie so ein Politiker würde ich sagen“, so Santos.

Der Sohn vom „Melitta-Mann“

Dass Santos einen großen Teil seines Lebens auf Mallorca verbrachte, hat er seinem Vater zu verdanken. Egon Wellenbrink wurde in den 1990er-Jahren als sogenannter „Melitta-Mann“ durch Fernsehwerbung bekannt. Irgendwann wollte er sich von diesem Image lösen und wanderte nach Mallorca aus. Für seinen Sohn wurde die Insel damit zur Heimat - und die Musik früh zum festen Bestandteil seines Lebens. Denn Egon Wellenbrink legte Nico die musikalische Leidenschaft gewissermaßen in die Wiege: Bevor er als Werbestar berühmt wurde, war Santos' Vater DJ und Plattenladenbesitzer in München, zudem komponierte er unter anderem die Musik für Rudi Carrells „Tagesshow“.

Wie eng die Verbindung zu seiner Familie bis heute ist, zeigt sich auch in seiner Musik. Santos, der inzwischen selbst Vater ist, widmet sich dem innigen Verhältnis zu seinen Eltern auf seinem neuen Album „POV“. Das Doppelalbum, das am Freitag, 30. Oktober erscheint, enthält insgesamt 18 Songs. Der Titel „POV“ steht für „Personal“, „Optimist“ sowie einen dritten, bislang geheim gehaltenen Teil. (tsch)