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„Es kann nur eine geben“Vanessa Mai rechnet mit Schlager-Welt knallhart ab

Vanessa Mai mit Mikro.

Copyright: SCHÖN LAUT und Vanessa Mai / YouTube (Screen Shot)

In der aktuellen Folge „Ego-Trip & Nackte Wahrheiten“ ihres Podcasts „Schön Laut“ sprechen Vanessa Mai und Co-Moderatorin Lola Weippert über den Umgang miteinander in der Medien- und Musikbranche.

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Die Sängerin spricht Klartext über die Schlagerwelt: Hinter der glitzernden Fassade erlebt sie Konkurrenz, Arroganz und Ausgrenzung.

Nach außen zeigt sich Vanessa Mai stets strahlend und gut gelaunt. Doch hinter der glitzernden Fassade der Schlagerwelt hat die Sängerin offenbar auch unangenehme Erfahrungen gemacht.

In der aktuellen Folge „Ego-Trip & Nackte Wahrheiten“ ihres Podcasts „Schön Laut“ spricht sie mit Co-Moderatorin Lola Weippert unter anderem über den Umgang miteinander in der Medien- und Musikbranche sowie über Konkurrenzdenken, Missgunst und fehlenden Zusammenhalt unter Künstlerinnen und Künstlern.

Gerade im Showbusiness erlebe sie immer wieder, dass Kolleginnen und Kollegen nicht gönnerhaft miteinander umgehen, erzählt Vanessa Mai. Dabei sieht sie einen Unterschied zwischen den Generationen.

Vanessa Mai kritisiert Konkurrenzdenken

„Gerade in unserem Showbusiness gibt es das leider ganz, ganz oft. Ich weiß nicht, woran es liegt ... wahrscheinlich an dieser ganzen Thematik ‚Es kann nur eine geben‘, ‚Wir nehmen uns was weg‘ und blablabla“, sagt die Schlagersängerin.

Vor allem ältere Generationen hätten dieses Denken ihrer Meinung nach häufiger verinnerlicht. Bei jüngeren Künstlerinnen und Künstlern nehme sie dagegen mehr Unterstützung wahr: „Die sind supportive.“

Schlager-Stars unter sich? Vanessa Mai spricht über Ausgrenzung

Auf die Frage von Lola Weippert, wie sich solche Rivalitäten unter Kollegen zeigen, beschreibt Vanessa Mai Situationen, die sie als verletzend empfindet.

„Es fängt schon an mit schlecht fühlen lassen: Jemand kommt in den Raum rein und gibt dir schon dieses Im-Rücken-Zudrehen oder dieses Nichtbeachten oder Nicht-mit-dir-Reden, obwohl die Person dich ganz klar auf jeden Fall wahrnimmt.“

Gerade solche kleinen Gesten würden ihr nahegehen: „Das sind Kleinigkeiten, die mir aber schon viel ausmachen, weil ich so sensibel bin, was das angeht.“

„Ich könnte direkt ins Klo heulen“

„Ich versuche immer, zu allen nett zu sein. Und wenn irgendwann mal eine Situation war, die komisch für jemand war – sorry, dann war es nicht mit Absicht“, so Vanessa Mai. „Sprüche drücken gab es auch schon“, erzählt die Sängerin. Ihre Reaktion darauf sei sehr emotional: „Ich bin dann auch jemand, ich könnte direkt ins Klo heulen.“

Manchmal würden ihr solche Momente erst viel später wieder einfallen: „Beim Waschmaschine-Ausräumen fällt mir dann sowas ein in zwei Wochen.“

„Du bist so bescheuert!“ – Fiese Klatsche am Set

Im weiteren Verlauf des Gesprächs schildert Lola Weippert eine Situation, die sich bei einem beruflich veranlassten Dreh zugetragen hatte. Völlig unvermittelt und ohne jeden humorvollen Unterton musste sie sich von einer Kollegin einen heftigen Spruch anhören:

Vanessa Mai auf der Bühne.

Copyright: IMAGO/Revierfoto

Vanessa Mai auf der Bühne. (Archivbild)

„Neulich erst... da meinte eine, ich sei so bescheuert. Und die hat das aber nicht im Witz gesagt, sondern todernst: ‚Du bist so bescheuert!‘ Das war in einem beruflichen Kontext. Und ich dachte mir so: Haben wir irgendein Problem?“

Vanessa Mai reagiert fassungslos

Vanessa Mai zeigte sich von dieser Schilderung spürbar getroffen und reagierte geschockt auf die Bösartigkeit der Kollegin. Als Lola berichtete, wie schwer es war, die Arbeit danach professionell fortzusetzen, reagierte Vanessa mit großem Mitgefühl und Unverständnis für solch ein Verhalten:

„Ich finde es so egoistisch, dass Leute mit ihrer Art dir etwas vermiesen. Ich finde, es gibt nichts Hässlicheres als so eine Eigenschaft. Wenn die ein Problem haben, es dann so aufzuladen, zu überstülpen, dass du plötzlich auch Teil des Problems bist...“ (jag)

Stefan Mross posiert.
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