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Von Silbereisen und Zarrella ignoriertSchlager-Legende traurig: „Habe ich Pech“

Bata Illic, hier neben Renate Kern und Howard Carpendale.

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Bata Illic, hier neben Renate Kern und Howard Carpendale, war vor allen Dingen in den 1970er-Jahren ein Superstar im Schlager. (Archivbild)

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Jahrzehntelang war Bata Illic TV-Dauergast. Doch damit ist Schluss: Im Interview spricht der Kult-Star nun enttäuscht über die TV-Flaute.

Er prägte den deutschen Schlager über Jahrzehnte und feierte mit Titeln wie „Michaela“, „Candida“ oder „Schwarze Madonna“ große Erfolge: Bata Illic steht seit einer halben Ewigkeit auf der Bühne. Im Fernsehen ist der 86-Jährige mittlerweile jedoch nur noch selten zu sehen.

In einem Gespräch mit „t-online“ sprach der Sänger nun offen über die Hintergründe und erklärte, warum er gerne wieder in den großen Unterhaltungsformaten zu Gast wäre – entsprechende Anfragen derzeit aber fehlen.

In den 1970er-Jahren zählte Illic zum festen Inventar der großen Samstagabendshows. Inzwischen habe sich die TV-Landschaft stark gewandelt. Sendungen wie die von Florian Silbereisen oder Giovanni Zarrella verfolge er dennoch mit großem Interesse und würde dort gerne auf der Bühne stehen.

Bata Illic traurig: Keine Einladung zu Florian Silbereisen oder Giovanni Zarrella

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Die Entscheidung liege jedoch nicht bei ihm: „Ich schätze beide sehr und wäre dort gerne dabei. Aber es kommt darauf an, ob ihnen meine Lieder gefallen. Darauf habe ich keinen Einfluss. Ich kann nur singen. Wenn ihnen kein Lied von mir gefällt, habe ich Pech.“

Neben der eigenen Situation blickt der Musiker auch mit Skepsis auf die generelle Entwicklung klassischer Unterhaltungssendungen. Besonders das Aus der Sendung „Immer wieder sonntags“ bedauert er. Moderator Stefan Mross sei „wirklich ein sehr guter Moderator für diese Art von Sendung“ gewesen, die zudem ein wichtiges Sprungbrett für den Nachwuchs geboten habe.

Illic lobt Mross und Kiewel

Positiv hebt Illic den ZDF-„Fernsehgarten“ hervor, der unverändert viele Zuschauer anziehe. Moderatorin Andrea Kiewel erfährt von ihm deutliches Lob: „Sie ist bunt, herzlich und gibt auch jungen Musikern die Chance, sich zu präsentieren.“

Trotz der Veränderungen auf dem TV-Markt ist die Live-Musik nach wie vor der Mittelpunkt seines Lebens. Ans Aufhören denkt der 86-Jährige nicht.

Selbst ein schwerer Treppensturz mit Hüftfraktur Ende 2023 konnte ihn nicht lange aufhalten. Nach kurzer Genesungszeit stand der Sänger wieder vor seinem Publikum. Im Jahr zuvor hatte er sein bislang letztes Album „Goldene Zeiten” veröffentlicht und damit nach 48 Jahren erstmals wieder den Sprung in die deutschen Album-Charts geschafft. (jag)

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