„Dann kommt gleich die Polizei“ Schlagerstar Heintje wollte seinen Sohn einsperren

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Schlagersänger Heintje (Hendrik Simons) im November 2017 in München

Kerkrade – Das langgezogene „Mama“ machte ihn weltberühmt. Schlagersänger Heintje (Hendrik Simons, 65) machte mit den Zeilen an seine Mutter schon als kleiner Junge große Karriere. Das eigene Eltern-Dasein war hingegen nicht immer so leicht für den Niederländer.

Sein Sohn Pasqual bereitete ihm eine Zeit lang große Sorgen. So sehr, dass sich der Sänger kaum noch zu helfen wusste – und seinen Sohn am liebsten „eingesperrt“ hätte.

Heintje: Sein Sohn Pasqual hatte große Drogenpronleme

Denn während Heintje selbst in seinem Leben nie Drogen nahm, wurde sein Sohn abhängig. „Pasqual war drogenabhängig. Da blieb es nicht beim Hasch-Zigarettchen. Da stehst du als Vater dumm da“, so Heintje gegenüber „Bunte“.

Der Schlagersänger weiter: „Am liebsten hätte ich mein eigenes Kind eingesperrt, damit Pasqual diesen Dreck nicht mehr nimmt. So verzweifelt war ich. Aber wenn man sowas macht, kommt gleich die Polizei. Du hast in so einer Situation als Elternteil ganz, ganz wenig Hilfe.“

Sein Sohn sei „tief reingerutscht in den Drogensumpf“, erst als er ganz unten angekommen sei, habe er sich helfen lassen. Inzwischen habe sein Sohn die Probleme überwunden.

Heinte: Seine Mama starb im November 2020

Erst vor kurzem hatte Heintje einen weiteren schweren Schicksalsschlag verkraften müssen. Anfang November war seine Mutter Johanna Simons im Alter von 86 Jahre verstorben.

Laut Heintjes Management war Johanna Simons mit dem Coronavirus infiziert ins Krankenhaus eingeliefert worden, dort schließlich an Herzversagen gestorben. Simons sei „untröstlich“ gewesen über die Umstände des Todes, schrieb „De Telegraaf“. Als seine Mutter auf der Intensivstation lag, habe er sie nicht mehr besuchen können. Erst ganz zum Schluss, so sein Manager Jan Zwarteveen. „In den letzten Stunden vor ihrem Tod habe ich sie in Schutzkleidung und mit einer Maske noch einmal sehen können“, sagte Simons.

Heintjes Vater war bereits vor mehr als 30 Jahren verstorben. (sku mit dpa)

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