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Dramatisches ErlebnisSat.1-Moderatorin hat Fehlgeburt – und ist Minuten später auf Sendung

Anneke Dürkopp musste viele Schmerzen erleiden, bis sie sich ihren Kinderwunsch erfüllen konnte. (Bild: 2013 Getty Images/Sean Gallup)

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Anneke Dürkopp musste viele Schmerzen erleiden, bis sie sich ihren Kinderwunsch erfüllen konnte. 

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Anneke Dürkopp hat bereits vier Fehlgeburten verkraften müssen. Nach einem der tragischen Vorfälle präsentierte die TV-Moderatorin nur Minuten später das Wetter in den „SAT.1 Nachrichten“, wie sie im Podcast „Du fehlst“ erzählt.

Im März 2019 konnte sich Anneke Dürkopp ihren langersehnten Kinderwunsch erfüllen. Doch der Weg dahin war von zahlreichen Verlusten geprägt. Vier Fehlgeburten musste die TV-Moderatorin verkraften. In der neusten Folge des Podcasts „Du fehlst“ geht sie dazu ins Detail.

Bei ihrem ersten Schicksalsschlag bemerkte Anneke Dürkopp eine starke Blutung, als sie für einen Moderationsjob auf einer Messe in den USA war. „Da hab ich gemerkt, mir geht's eigentlich nicht gut. Ich hab's aber auch nicht gezeigt“, erzählt sie im Podcast, dass sie das Unglück bereits ahnte. In Deutschland bestätigte ihre Frauenärztin dann den Verdacht. „Dann habe ich gesagt, das passiert vielen, das ist jetzt nicht schlimm“, erinnert sich die heute 47-Jährige.

„Ich wusste es sofort“

Doch ein Jahr später kam es erneut zu einer Fehlgeburt. Zunächst habe sie „nur geschlafen und geheult“, sich aber schnell wieder aufgerafft, so Anneke Dürkopp. Dann habe sie gearbeitet und „so getan, als wäre nichts gewesen“. Letzteres sei bei ihrer dritten Fehlgeburt noch extremer gewesen. Denn diese bemerkte sie unmittelbar bevor sie das Wetter für die „SAT.1 Nachrichten“ präsentieren sollte, für die sie von 2014 bis 2023 tätig war.

„Mir war es auch sofort klar, dass es wieder eine Fehlgeburt wird. Ich wusste es sofort“, berichtet Anneke Dürkopp im Podcast. Sie hatte damals auf der Toilette die Blutung festgestellt. Nur wenige Minuten später habe sie die Moderation des Wetters durchgezogen. Ihre Kolleginnen und Kollegen hätten nichts gemerkt, schildert die Journalistin. Beim Arzt wurde schließlich eine Gerinnungsstörung erkannt.

Trotz Medikamenten erlitt Anneke Dürkopp noch eine vierte Fehlgeburt. Dank einer künstlichen Befruchtung erfüllte sich ihr Kinderwunsch dann im März 2019. Sie bekam einen Sohn. „Ich bin so glücklich, Mama sein zu können. Ich hab' mich immer gesehen mit einem Baby im Arm“, sagt sie dazu. Ihrem früheren Ich würde sie aus heutiger Sicht folgende Worte mitgeben: „Gönn's dir zu weinen. Sei liebevoller zu dir selbst. Das würde ich mir sagen. Sei nicht so hart zu dir.“ (tsch)