Die Anwohner des englischen Dorfes Latimer haben sich über die Dreharbeiten zu der neuen „Harry Potter“-Serie beschwert. Die strengen Vorschriften sorgten für reichlich Frust.
Neue „Harry Potter“-Serie sorgt für ÄrgerAnwohner wüten über Dreharbeiten

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Die neue „Harry Potter“-Serie startet noch in diesem Jahr. Dominic McLaughlin (Mitte) spielt Harry Potter, Arabella Stanton ist als Hermine Granger und Alastair Stout als Ron Weasley zu sehen. (Bild: Aidan Monaghan / HBO)
Die neue „Harry Potter“-Serie, deren erste Staffel noch zu Weihnachten dieses Jahres bei HBO Max starten soll, sorgt nicht überall nur für Freude. So haben sich die knapp 1000 Anwohner des englischen Dorfes Latimer über die Dreharbeiten beschwert, wie unter anderem BBC berichtet. Dort werden derzeit schon Teile der zweiten Staffel produziert, was strenge Straßensperren zur Folge hatte. Die Dorfbewohner hätten sich dadurch von der Außenwelt abgeschnitten gefühlt, so heißt es.
Drei Tage lang sollen die Einschränkungen gedauert haben. Die Produktionsfirma Plum Jam Productions (Tochter von Warner Bros. Discovery) verwandelte den Ort in der Grafschaft Buckinghamshire in eine Neunziger-Jahre-Kulisse. Darüber waren die Anwohner zwar zuvor informiert gewesen, doch die strikten Vorschriften sorgten dennoch auf jede Menge Ärger. Einige Straßen durften nur mit einer Sondergenehmigung befahren werden. Die eingerichteten Umfahrungsstrecken bedeuteten teils lange Umwege.
„Es war ihnen völlig egal, wie wir hinein- und wieder herauskommen sollten. Sie haben sich nur um ihre Produktion in diesen drei Tagen gesorgt. Wir sind steuerzahlende Einwohner, und unser Zugang wurde abgeschnitten. Ich habe wirklich das Gefühl, dass wir alle im Stich gelassen wurden“, klagte eine Anwohnerin gegenüber BBC. Die Bezirksverwaltung Buckinghamshire Council teilte wiederum mit, man habe sich im Vorfeld mit den Einwohnern abgestimmt. (tsch)
