Sein Schnauzbart ist sein Heiligtum. Doch TV-Koch Horst Lichter wollte ihn plötzlich loswerden – und das vor laufender Kamera.
Sat.1-FrühstücksfernsehenSchnauzer-Schock: Opfert Horst Lichter hier sein Wahrzeichen?

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Karen Heinrichs rückt Horst Lichter mit einer Schere an den Schnauzbart.
Radikale Verwandlung bei Horst Lichter (64).
Der „Bares für Rares“-Moderator war am Montagmorgen (28. September) zu Gast im Sat.1-Frühstücksfernsehen und hatte eine haarige Überraschung für das Gastgeber-Duo Karen Heinrichs (52) und Matthias Killing (47): Sein legendärer Schnauzbart sollte in der Show fallen.
Lichter träumt vom „Magnum“-Look
Bewaffnet mit einer Schere rückte Karen Heinrichs dem Lichterschen Markenzeichen zu Leibe. Weil das am gezwirbelten Schnauzbart nicht so richtig funktionierte, huschte Co-Moderator Matthias Kieling hinter die Bühne: „Ich gehe mal in die Maske. Ich hole mal eine andere Schere“, sagte er und verschwand aus dem Bild.
Währenddessen fachte der in einem weißen Hemd mit Blumenmuster gekleidete Lichter auf Social Media die Gerüchte zusätzlich an. In der Instagramstory des Frühstücksfernsehens hielt er sich ein Handtuch vor den Mund und plauderte aus: „Ich will aussehen wie 'Magnum'. Ich will jung sein. Ich will verrückt sein. Ich will einfach ein neues Leben haben.“
Sein neues Ziel sei es, ein „Realitystar“ zu werden, der macht und sagt, was ihm passt. „Ich bin bereit für mein neues Leben“, ließ er seine Follower wissen.
Trennung vom Markenzeichen? Undenkbar, denn das gute Stück trägt Horst Lichter seit mehr als 40 Jahren. Und das aus einem ganz bestimmten Grund, wie er mal verriet. In jungen Jahren war er Bodybuilder und wollte aussehen wie die Gewichtheber des 19. Jahrhunderts.
Über die Jahre hinweg wurde der Bart zu seinem unverwechselbaren Markenzeichen. Ein glattrasierter Lichter – für seine Fans eigentlich unvorstellbar.
Wer am Montagmorgen genau hinsah, konnte in Lichters Augen den Schalk entdecken. Denn das Ganze war natürlich ein Gag – ausgedacht vom TV-Team der ARD-Sendung „Verstehen Sie Spaß?“
Bevor die gesamte Gesichtsbehaarung fiel, platzte Entertainerin Barbara Schöneberger (52) in die Sendung und löste das Rätsel auf. Die Schnauzer-Aktion war ein arrangierter Streich, mit dem Heinrichs und Kieling mit versteckten Kameras aufs Korn genommen wurden.
In der Story sah es tatsächlich so aus, als sei der Zwirbelbart gecupt worden. Doch in seinem Instaclip löste Horst Lichter – mit Kappe und Nasenpiercing – auf: „Ich fand, es war einer der großartigsten Tage meines Lebens. So alle zu veräppeln.“
An seine Fans gerichtet sagte Lichter: „Keine Angst! Ich bin noch der Alte. Ich bleib der Alte. Ich liebe euch und der alte Horst bleibt wie er ist.“
Wer die gesamte Gaudi in voller Länge miterleben will, sollte am Samstag (10. Oktober, 20.15 Uhr) die ARD einschalten. (red)
