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Europa nimmt AbschiedRoyals strömen nach Oslo – König sagt Reise ab

Königin Máxima schaut traurig.

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Königin Máxima wird sicher zur Trauerfeier für König Harald reisen. (Archivbild)

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Europas Hochadel nimmt Abschied von König Harald. Zur Trauerfeier in Oslo reisen zahlreiche Royals und Politiker an.

Die Abschiedszeremonie für den norwegischen König Harald steht kurz bevor. Der Gedenkgottesdienst wird am Mittwoch, dem 9. September, um 13.00 Uhr im Osloer Dom abgehalten. Wie die norwegische Zeitung „VG“ meldet, haben bereits viele europäische Königshäuser und führende Politiker aus aller Welt ihre Anwesenheit bei der Zeremonie fest zugesagt.

Es handelt sich um eine offizielle Staatsbestattung. Diese wird von Norwegens Regierung in enger Koordination mit dem königlichen Hof organisiert. Am Tag der Gedenkfeier herrscht im ganzen Land Staatstrauer. An allen öffentlichen Gebäuden werden die Fahnen auf halbmast gesetzt sein.

Das norwegische Volk verabschiedet sich von König Harald.

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Das norwegische Volk verabschiedet sich von König Harald. Bald reisen auch die europäischen Royals an.

Traditionsgemäß zelebriert die Leitung der norwegischen Kirche den lutherischen Gottesdienst im Dom von Oslo. Die Zeremonie wird von einem strikten militärischen Protokoll umrahmt, das die königliche Leibgarde und Ehrensalutschüsse von der Festung Akershus einschließt.

Sogar die Zuweisung der Sitzplätze innerhalb der Kathedrale folgt einem exakten diplomatischen Regelwerk. Dieses bestimmt die offizielle Rangordnung der anwesenden internationalen Monarchen und Staatsoberhäupter.

Schwedens Königsfamilie kommt fast komplett

Vom schwedischen Hof wird beinahe die vollständige Familie erwartet. Ihre Teilnahme zugesagt haben neben König Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia auch Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel. Ebenso werden Prinz Carl Philip mit Prinzessin Sofia, Prinzessin Madeleine an der Seite von Christopher O’Neill sowie die Schwester des Monarchen, Prinzessin Christina, mit ihrem Gatten Tord Magnuson anreisen.

Königin Silvia geht voran.

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Königin Silvia wird nach Oslo reisen. (Archivbild)

Auch das dänische Königshaus wird in Oslo vertreten sein: König Frederik, Königin Mary, Königin Margrethe, Kronprinz Christian und Prinzessin Benedikte nehmen an der Beisetzung teil. Um die Reise nach Norwegen antreten zu können, verschob das Königspaar einen ursprünglich vom 8. bis 10. September geplanten Staatsbesuch in Belgien.

Hoher Besuch aus ganz Europa und Japan

Aus weiteren europäischen Monarchien haben König Philippe und Königin Mathilde aus Belgien ihr Kommen bestätigt, ebenso das niederländische Königspaar König Willem-Alexander und Königin Máxima in Begleitung von Prinzessin Beatrix und Kronprinzessin Catharina-Amalia. Zudem reisen aus Japan Kronprinz Akishino und Kronprinzessin Kiko an.

Aus Liechtenstein werden Erbprinz Alois und Erbprinzessin Sophie erwartet. Luxemburg wird durch Großherzog Guillaume, Großherzogin Stéphanie und den ehemaligen Großherzog Henri vertreten. Auch Fürst Albert II. von Monaco nimmt an der Beisetzung teil.

Das niederländische Königspaar König Willem-Alexander und Königin Máxima.

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Das niederländische Königspaar König Willem-Alexander und Königin Máxima wird in Begleitung von Prinzessin Beatrix erwartet. (Archivbild)

An der Zeremonie werden neben den royalen Gästen auch hochrangige politische Vertreter teilnehmen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird für Deutschland in die Hauptstadt Norwegens fliegen. Ihre Teilnahme zugesagt haben außerdem die Präsidenten Alar Karis aus Estland, Edgars Rinkēvičs aus Lettland sowie Gitanas Nausėda aus Litauen, der von seiner Gattin Diana Nausėdienė begleitet wird.

Eine hohe Anzahl internationaler Trauergäste wird vom norwegischen Außenministerium erwartet. Thea Finstad, eine Sprecherin des Ministeriums, erläuterte gegenüber „VG“, dass alle Nationen mit einer diplomatischen Vertretung in Oslo eine Einladung erhalten. Dies gilt auch für Mitgliedsländer von NATO, EWR und EU, die in Norwegen keine eigene Botschaft unterhalten.

Die jeweiligen Nationen bestimmen grundsätzlich selbst, wer ihre Delegation bildet. Das norwegische Königshaus behält sich jedoch die finale Entscheidung über weitere geladene Personen vor, weil die Sitzplätze im Osloer Dom stark limitiert sind. (jag)

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