Das Menü in der „Magicuisine“ überzeugte Frank Rosin nur bedingt - die Küchenchefin des außergewöhnlichen Restaurants dafür umso mehr. Wie man am Ende der neuen Folge von „Rosins Restaurants“ erfährt, kam es kurz nach Ende der Dreharbeiten zu einem tragischen Trauerfall.
Rosin nannte sie eine „richtig tolle Köchin“Jana (51) stirbt nach „Rosins Restaurant“-Dreharbeiten

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Mit ihren Kochkünsten konnte Jana den oftmals kritischen Frank Rosin von sich überzeugen. (Bild: Joyn)
„Sensationell“ findet Frank Rosin das, was das Team der „Magicuisine“ in Neu-Ulm mit seiner Unterstützung geschafft hat. Doch während der Starkoch am Ende seiner „Rosins Restaurants“-Mission noch jubelt, folgt für die TV-Zuschauer des Kabel-Eins-Formats nur wenige Augenblicke später eine traurige Nachricht: Jana, die Küchenchefin des Lokals, ist nach Ende der Dreharbeiten im Alter von nur 51 Jahren verstorben. „Wir werden dich nie vergessen“, heißt es in der Einblendung nach der Folge.
Im Gespräch mit dem Nachrichtenportal „Schwäbische“ erklärte „Magicuisine“-Inhaber Florian Zimmer: „Dass sie so kurz nach den Dreharbeiten mit nur 51 Jahren verstorben ist, macht diese Sendung für mich heute zu etwas ganz anderem.“ Seine Mitarbeiterin sei „eine ganz besondere Persönlichkeit“ gewesen und habe sich für das Magietheater mit dazugehörigem Restaurant „unglaublich aufgeopfert“, wird der 43-Jährige in der Meldung zitiert.
Frank Rosin selbst hatte die Küchenchefin in der Sendung als „eine richtig tolle Köchin“ bezeichnet. Wie Florian Zimmer gegenüber „Schwäbische“ schilderte, habe die „Rosins Restaurants“-Redaktion nach Janas Tod deren Ehemann einen Zusammenschnitt der schönsten Momente während der Dreharbeiten zukommen lassen. Eine rührende Geste - schließlich handle es sich dabei laut Zimmer „um einige der letzten auf Video festgehaltenen Erinnerungen“ an die Verstorbene.
Frank Rosin lobte Köchin Jana für „die beste Mousse au Chocolat der Welt“

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Küchenchefin Jana (51) starb kurz nach Ende der „Rosins Restaurants“-Dreharbeiten. (Bild: Joyn)
Bei Frank Rosins Besuch in Neu-Ulm hatten die Angestellten des 2.200 Quadratmeter großen Privattheaters unter anderem über das häufige Eingreifen ihres Vorgesetzten geklagt. „Der Zauberer, der hat überall seine Flossen drin und hat keine Ahnung“, erkannte Rosin nach wenigen Gesprächen mit den Mitarbeiterinnen.
Rund acht Millionen Euro kostete Florian Zimmer das Gebäude, in dem Gäste eine Zaubershow sowie ein Drei-Gänge-Menü erwartet. Beim ersten Testessen konnte Letzteres jedoch nicht überzeugen. Mit nur drei von fünf Sternen fiel die Gesamtwertung eher mau aus. Am Personal selbst liege das nicht, wie Frank Rosin feststellte: „Der Betreiber ist ein Zauberkünstler. Die Vorstellungen, die er hat, wie Gastronomie laufen soll, sind fachlich nicht kompetent.“ Auch Küchenchefin Jana bestätigte: „Die Arbeit mit dem Florian ist schon toll - solange es nicht um die Gastro geht.“
Gemeinsam mit Jana - und ohne weitere Interventionen des Chefs - erarbeitete Rosin schließlich ein neues Konzept für den Restaurantbetrieb im Magietheater. Das überarbeitete Menü kam an: Mit 4,5 Sternen bewerteten die Gäste das Dinner deutlich besser als beim ersten Mal. Besonderes Lob ergatterte dabei das Dessert der inzwischen verstorbenen Köchin. Zu Recht, wie Frank Rosin befand: Jana, erklärte der Sterngastronom, mache „die beste Mousse au Chocolat der Welt“.
Zu sehen gibt es die gesamte Ausgabe von „Rosins Restaurants“ am Donnerstag, 17. September, um 20.15 Uhr bei Kabel Eins sowie schon vorab im Stream auf Joyn. (tsch)
