Das saß! Bei der Oscar-Gala hat sich Moderator Jimmy Kimmel mal wieder die Trumps vorgenommen. Mit einem fiesen Spruch teilte er gegen Donald und seine Frau Melania aus.
Kimmel-Attacke bei den OscarsFieser Spruch gegen Melania Trump

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Jimmy Kimmel präsentiert die Oscars für die besten Dokumentarfilme.
Aktualisiert
Während er die Sparte für Dokumentarfilme ankündigte, stichelte er laut der dpa: „Oh Mann, er wird sauer sein, seine Frau wurde dafür nicht nominiert“. Ein klarer Seitenhieb auf den US-Präsidenten und die First Lady.
Kimmels Anspielung zielte auf den Amazon-Streifen „Melania“, der die Präsidentengattin begleitet. Davor sprach der Moderator noch ganz seriös über Filmschaffende, die für die Wahrheit kämpfen und Missstände aufdecken. Dann der bissige Konter: „Und es gibt auch Dokumentarfilme, in denen man im Weißen Haus herumläuft und Schuhe anprobiert.“
Vergleich mit Nordkorea: Kritik an Sender CBS
Doch das war noch nicht alles. In einem weiteren, zugespitzten Witz zog Kimmel einen Vergleich zwischen den USA und Nordkorea. Es gäbe Staaten, deren Regierungen die freie Meinungsäußerung unterdrücken, meinte Kimmel. „Es steht mir nicht frei zu sagen, um welche es sich handelt. Belassen wir es einfach bei Nordkorea und CBS.“
Ein direkter Angriff auf den Sender CBS. Seit die Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison, der als Trump-Anhänger gilt, den Sender kontrolliert, ist die Berichterstattung über die Trump-Regierung teils spürbar freundlicher geworden.
Dass Kimmel mit seiner scharfen Zunge aneckt, ist nichts Neues und hat ihm schon Ärger eingebracht. So musste seine Show „Jimmy Kimmel Live!“ erst im September eine Zwangspause einlegen.
Auslöser waren Kimmels Bemerkungen zum fatalen Attentat auf den rechten Aktivisten Charlie Kirk. Der Mutterkonzern Disney, zu dem ABC gehört, zog die Reißleine und legte die Sendung laut dpa auf Eis. Die offizielle Begründung: Man wolle die aufgeheizte Stimmung in der Nation nicht weiter befeuern. Die Aussetzung entfachte eine heftige Debatte über Presse- und Meinungsfreiheit in den Vereinigten Staaten. Präsident Trump kommentierte die Pause als „gute Nachrichten für Amerika“.
Die Sendepause fiel aber kürzer aus, als viele Fans befürchtet hatten. Schon nach ungefähr einer Woche war Kimmel zurück auf dem Bildschirm – und macht seitdem genau da weiter, wo er aufgehört hat, wie der Oscar-Abend zeigt. (red)
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