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Dupin auf Monster-InselNeuer ARD-Krimi mit Kommissar Dupin über Gewalt gegen Frauen

TV-Ausblick ARD - «Kommissar Dupin - Bretonische Sehnsucht»

Copyright: Wolfgang Ennenbach/ARD Degeto Film/filmpool fictio/dpa

Nach zwei Jahren Pause zeigt die ARD einen weiteren Fall des französischen Commissaire Georges Dupin.

Ein Toter in einer Höhle, drei Frauen im Visier.

Ein Mann wird leblos in einer Höhle an der tosenden Küste entdeckt. Während die stoischen Inselbewohner von einem verunglückten Touristen ausgehen, verfolgen TV-Kommissar Georges Dupin und sein Team eine andere Fährte: Der Mann wurde erschlagen und drei junge Frauen aus einer Wohngemeinschaft scheinen involviert zu sein.

Nach einer zweijährigen Unterbrechung bringt die ARD einen neuen Fall für den französischen Commissaire Georges Dupin (dargestellt von Pasquale Aleardi). Wie die dpa berichtet, basieren die Geschichten auf der Romanreihe von Jean-Luc Bannalec, dem Pseudonym des deutschen Bestsellerautors Jörg Bong.

Bei diesem 13. TV-Fall handelt es sich um eine fiktive, aber hochaktuelle Erzählung über Gewalt an Frauen und die Hilflosigkeit von Ermittlern ohne Beweise. Zu sehen ist „Kommissar Dupin - Bretonische Sehnsucht“ am 2. April um 20.15 Uhr im Ersten. In der ARD-Mediathek ist der Krimi bereits ab Montag (30. März) abrufbar.

Suchte der Tote ein wertvolles Instrument?

Nach dem Fund der Leiche stellt sich schnell heraus, dass der Verstorbene eine Verbindung zu den sogenannten Drei Schwestern gesucht hatte – einer Band und zugleich Freundinnen-WG. Der Antiquitätenhändler hatte sich bei Nachforschungen über die Frauen fälschlich als Musikproduzent ausgegeben. In seiner Reisetasche wird ein Screenshot aus einem Video der Gruppe gefunden, der ein besonderes Tattoo zeigt – welches der Tote ebenfalls auf der Brust trug.

Rayanne (Luise Aschenbrenner) ist die Trägerin des Tattoos vom Foto. Sie gehört zu den drei Frauen, die sich von der Inselgemeinschaft distanzieren und von den anderen Bewohnern mit Argwohn betrachtet werden. Rayanne erscheint traumatisiert und meidet zunächst die Ermittler. Sie verletzt sich selbst: „Ich hab' das verdient, ich bin an allem Schuld.“ Ihre Freundinnen bestärken sie: „Dir wird nichts passieren, uns wird nichts passieren. Wir müssen einfach bei dem bleiben, was wir ausgemacht haben.“

Bei der Befragung einer der Musikerinnen kommt Dupin ein erster Gedanke, was dahinterstecken könnte: Auf dem Screenshot ist auch eine Flöte – eine bretonische Bombarde – abgebildet. „Sagen Sie, so eine alte Flöte, wenn das ein Original aus der Keltenzeit wäre, was wäre die wert?“, erkundigt sich der französische Commissaire. Die Frau erwidert: „Die würde in einem Museum liegen, die wäre unbezahlbar.“

„Auf dieser Insel gibt es Monster“

Doch über Nacht ändert sich Dupins Einschätzung: Sein Kollege fährt zurück aufs Festland, während der Commissaire mit der angereisten Ehefrau des Toten auf der Insel verbleibt. Nachts beobachtet der Ermittler, wie die Witwe von einer alten Inselbewohnerin gewarnt wird: „Sie müssen sofort gehen, es ist hier nicht sicher. Auf dieser Insel gibt es Monster.“

Auf seine Nachfrage hin erzählt ihm die alte Frau, die als Insel-Hexe angesehen wird, dass Ouessant in der Geschichte auch als „Insel der Frauen“ bekannt ist. Weil die Männer zum Fischen oder zur Marine gingen und teils nicht wiederkamen, bewirtschafteten die zurückgebliebenen Frauen alles. „Wir haben gelernt, die Insel und ihre Geister zu verstehen und zu schützen.“ Dupin fragt nach: „Zu schützen, wovor? Vor den Monstern? Verstehe.“

Dupin verbringt daraufhin eine schlaflose Nacht, auf der Suche nach Zusammenhängen und Ermittlungsansätzen. Am nächsten Morgen offenbart sich jedoch fast von selbst eine neue Spur: Der Ermittler erwacht in seinem Pensionszimmer – dem ungesäuberten Raum des Mordopfers. Im Gegenlicht der Sonne bemerkt er auf den durch die Luftfeuchtigkeit beschlagenen Fenstern einen Namen, der unzählige Male geschrieben wurde: Simone.

„Haben Sie nichts bemerkt?“

Plötzlich überstürzen sich die Vorkommnisse: Die Forensik entdeckt auf dem Speicher des Handys vom Toten zahllose grausame Fotos in einem Ordner mit dem Titel „Simone“. Gleichzeitig konfrontiert Rayanne die Ehefrau des Mordopfers: „Ich verstehe das nicht, Sie sind seine Frau? Haben Sie nichts bemerkt? ... Er hat es verdient, zu sterben.“

Die Ehefrau berichtet Kommissar Dupin von dem Gespräch. Dieser erfährt kurz darauf in einem Telefonat mit seinen Kollegen Thierry Kadeg (Jan Georg Schütte) und Léonie Nevou (Gisa Flake), was die Fotos zeigen. Und dass Rayanne nicht die Person ist, für die sie sich ausgibt. Aber könnte sie eine Mörderin sein?

„Dupin ist ein sehr aufmerksamer Mensch mit einer fast schon übersinnlichen Wahrnehmung. Er spürt sofort, wenn unter der Oberfläche etwas Größeres liegt, etwas Verborgenes“, erläutert der Dupin-Darsteller laut Produktion die Motivation des Ermittlers. „Er arbeitet dann nahezu fieberhaft daran, die Wahrheit zu finden. Er ist schlaflos, lässt nicht locker, bis er eine Antwort hat. Das treibt ihn an.“

An dieser Stelle abzuschalten, wäre keine gute Idee – denn selbst Dupin muss feststellen, dass alles anders ist, als es zunächst den Anschein hatte. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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