„Hat mich zerlegt“ Natascha Ochsenknecht über die dramatischen Folgen ihrer Corona-Infektion

Natascha Ochsenknecht, kommt im Gärtnerplatztheater zur Deutschlandpremiere des Films «The Magic Flute – Das Vermächtnis der Zauberflöte».

Natascha Ochsenknecht (hier zu sehen am 7. November) hat sich über ihren gesundheitlichen Zustand geäußert. 

Natascha Ochsenknecht äußert sich auf Instagram mit dramatischen Worten über ihre Long-Covid-Erkrankung. Seit etwa zwei Jahren leidet das ehemalige Model unter den heftigen Folgen einer Corona-Infektion. 

Corona ist vorbei! Zumindest könnte man diesen Eindruck momentan bekommen: Allen Warnungen von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (59) zum Trotz, verliert die Pandemie in der öffentlichen Wahrnehmung immer weiter an Bedeutung. 

Der Gesetzgeber setzt kaum noch auf verpflichtende Schutzmaßnahmen und auch in den Medien spielt Corona aktuell nur eine untergeordnete Rolle. Dabei kämpfen noch immer Millionen Menschen auf der ganzen Welt mit den Spätfolgen einer Corona-Infektion – die Rede ist von Long Covid.

Natascha Ochsenknecht und ihr Kampf gegen Long Covid

Die Techniker Krankenkasse definiert Long Covid als Beeinträchtigungen, „die entweder in der akuten Erkrankungsphase auftreten und über vier Wochen hinaus anhalten oder die sich erst vier bis zwölf Wochen nach der Infektion zeigen.“ Die Betroffenen leiden zum Beispiel unter anhaltender Müdigkeit oder dem Verlust ihres Geschmacks- und Geruchssinns. 

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Erwischt hat es auch Natascha Ochsenknecht (58): Vor zwei Jahren infizierte sich das ehemalige Model laut eigenen Aussagen mit Corona und leidet seitdem an Long Covid. Nun berichtete sie auf dramatische Weise bei Instagram, was sie seit ihrer Erkrankung alles durchmachen musste – und hat am Ende trotzdem gute Nachrichten für ihre Fans. 

Auf Instagram teilte Natascha Ochsenknecht am Freitag (11. November) ein kurzes Video. Zu sehen sind zwei Bilder von ihr. Der eine Schnappschuss zeigt Natascha Ochsenknecht im Juni dieses Jahres, der andere wurde im November aufgenommen.

Vor allem ein Detail sticht sofort ins Auge: Im Juni war Natascha Ochsenknechts Gesicht noch deutlich fülliger. Eine Folge ihrer Long-Covid-Erkrankung, wie ein Blick in die Bildbeschreibung verrät.

Natascha Ochsenknecht nahm 13 Kilo zu

Hier schrieb das ehemalige Model Folgendes: „Medikamente und, was weiß ich, haben mir 13 Kilo mehr geschenkt. Wassereinlagerungen ohne Ende und das fand ich nicht wirklich witzig. Auf dem linken Foto sieht man das deutlich.“

Nicht die einzigen Folgen der fürchterlichen Krankheit: „Schlimmste Gedächtnis-Probleme (Zahnpasta in den Kühlschrank, Zahnbürste in den Geschirrspüler, im Winter auf Socken zur Mülltonne, Fotos in den Ofen, das war nur ein kleiner Auszug) Wortfindungsschwierigkeiten, Sehstörungen, Chronisches Fatique Syndrom (Bett und Couch waren mein bester Freund)“, berichtete sie weiter. 

Natascha Ochsenknecht, die außerdem auch an der Schilddrüsenerkrankung Hashimoto leidet, beschreibt das Zusammenwirken der beiden Erkrankungen als „nicht die beste Kombination“.

Dann knöpfte sie sich noch einige Hater vor, „die meinten, mein Gesicht wurde durch Hyaluron aufgepumpt“. Die klare Ansage der ehemaligen „Promi Big Brother“-Kandidatin: „Zum Glück habe ich ein dickes Fell und kann mit solchen dummen Kommentaren leben, andere aber nicht.
Deshalb urteile niemals über Menschen, wenn du ihre Geschichte nicht kennst.“

Doch es gibt auch gute Nachrichten: So stellte die Ochsenknecht-Mama am Ende ihres Statements klar, dass es bei ihr so langsam gesundheitlich wieder bergauf gehe.

„Ich freue mich, dass ich gesundheitlich langsam wieder auf Kurs komme und wünsche das allen erkrankten Menschen auch. Geduld zu haben, ist nicht einfach, aber es hilft dir ans Ziel zu kommen“, so Natascha Ochsenknecht. Bleibt nur zu hoffen, dass jetzt keine Rückschläge mehr folgen. (tab)

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