Mega-Panne bei HymneMusik-Ikone singt völlig schief – und gibt ihren Kolleginnen die Schuld

Martha Reeves auf der Bühne.

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Martha Reeves steht auch im hohen Alter noch auf der Bühne. (Archivbild)

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Motown-Legende Martha Reeves erntet Spott für ihren Hymnen-Auftritt – doch an den Live-Patzern sollen andere schuld sein.

Ein Gesangsauftritt der US-Sängerin Martha Reeves sorgt derzeit in den sozialen Netzwerken für viel Häme und Spott. Die 85-jährige Motown-Legende sang am Samstag (8. August 2026) bei der Eröffnungszeremonie der Women's Professional Baseball League im Robin Roberts Stadium in Springfield die US-Nationalhymne „The Star-Spangled Banner“.

Die Darbietung geriet jedoch völlig aus den Fugen: Reeves und ihre beiden Background-Sängerinnen trafen über weite Strecken kaum die Töne, woraufhin Videos des Auftritts millionenfach im Netz geteilt und mit teils scharfer Kritik bedacht wurden.

Nun hat sich die frühere Frontfrau von Martha and the Vandellas öffentlich zu dem Vorfall geäußert und die Schuld von sich gewiesen. In einem Interview mit dem Fernsehsender Fox 2 Detroit erklärte Reeves, dass vor allem ihre Begleitmusikerinnen für das Desaster verantwortlich gewesen seien.

Martha Reeves wehrt sich gegen Häme und Spott

Sie habe im Vorfeld nicht richtig mit ihnen proben können, und die Sängerinnen hätten schlicht den Ton nicht getroffen. Zudem hätten nasse und windige Wetterbedingungen sowie fehlende Bühnenmonitore den Auftritt erschwert.

Um ihr Können unter Beweis zu stellen, startete Reeves direkt im Anschluss an das TV-Interview am Nachrichtentisch einen neuen Versuch. Sie sang die Nationalhymne live und a cappella noch einmal – erntete im Netz daraufhin jedoch erneut gemischte bis spöttische Reaktionen.

Dem Bericht zufolge zeigten Videos des US-Portals TMZ zudem, dass es vor dem ursprünglichen Auftritt im Stadion durchaus eine kurze gemeinsame Stellprobe gegeben hatte.

Motown-Legende feierte Welthits wie „Dancing in the Street“

Während Martha and the Vandellas in den USA und in Großbritannien mit Klassikern wie „(Love Is Like A) Heat Wave“, „Nowhere to Run“ oder „Jimmy Mack“ zahlreiche Hits feierten, blieb ihr Erfolg in Deutschland überschaubarer.

Hierzulande schaffte es die Gruppe lediglich mit ihrem weltbekannten Hit „Dancing in the Street“ in die Single-Charts (Platz 36). Ende 1972 löste sich die Gruppe nach einem Abschiedskonzert auf, woraufhin Martha Reeves 1973 ihre Solokarriere startete.

Ein großer Hit gelang Reeves allerdings nicht mehr; dafür eroberte ihr Motown-Klassiker 1985 im legendären Duett von David Bowie und Mick Jagger erneut die deutschen Charts und kletterte bis auf Platz 6.

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