Sie zog in „Mission: Impossible“ jeden in ihren Bann.
„Mission: Impossible“30 Jahre später: „Claire“ hat sich sehr verändert

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Emmanuelle Béart als Claire Phelps in „Mission: Impossible“ (1996).
Heute ist der Action-Blockbuster „Mission: Impossible“ eine Legende – genau 30 Jahre, nachdem er am 22. Mai 1996 in die Kinos kam. Mit Tom Cruise in der Rolle des Agenten Ethan Hunt brachte der Streifen global mehr als 450 Millionen US-Dollar ein. Aber es war nicht nur Cruise, der glänzte. Emmanuelle Béart als Claire Phelps zog mit ihrem Pariser Flair alle Blicke auf sich.
Béart war 32, als sie neben Tom Cruise auftrat, und in ihrem Heimatland Frankreich schon eine große Nummer. Ihren Durchbruch hatte sie fünf Jahre vorher mit dem Streifen „Die schöne Querulantin“, wofür sie in Cannes sogar mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet wurde. Nach Vorbildern wie Catherine Deneuve wurde sie von vielen als die nächste große Dame des Kinos gehandelt.
Hollywood-Traum ausgeträumt? Ab auf die Bühne!
Ihr Abstecher nach Hollywood durch „Mission: Impossible“ war für die französische Darstellerin aber nur ein kurzes Intermezzo.
Anschließend zog sie sich etwas zurück und konzentrierte sich vor allem auf ihre Arbeit am Theater. Inzwischen ist die 62-Jährige aber wieder im Fernsehen präsent, zum Beispiel 2022 in der Serie „Syndrome E“ oder 2025 in „Les immortelles“.

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Emmanuelle Béart am 18. Mai in Cannes
Vor wenigen Tagen erschien Emmanuelle Béart in Cannes bei den Filmfestspielen und überraschte mit einem neuen Aussehen. Ihre Haare sind jetzt nicht mehr dunkel wie im Film, sondern blond und viel kürzer geschnitten. Dabei spricht sie ganz offen über das Thema Beauty-Eingriffe.
Offene Beichte: Ihre Lippen-OP mit 27 war ein Desaster
Jahre danach gab sie in einem Gespräch mit „Le Monde“ einen Entschluss zu, den sie zutiefst bedauert. Schon mit 27, bevor ihr der große Durchbruch in Hollywood gelang, hatte sie sich wegen fehlenden Selbstvertrauens die Lippen machen lassen. Über das Resultat fällt sie ein vernichtendes Urteil: „Die OP wurde total verpfuscht“.
Auch die Motivation hinter dem Eingriff legte sie offen: „Wenn ich meinen Mund gemocht hätte, hätte ich nichts daran machen lassen.“ Einen solchen Eingriff würde sie heute nicht noch einmal machen lassen und spricht eine Warnung aus. Ihre Botschaft: „Man ist sich oft der Konsequenzen nicht voll bewusst.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
