Auf seine Söhne ist er stolz, seine eigene Kindheit war eher traurig: Mark Keller, bester Freund vom „Bergdoktor“, wird bei EXPRESS.de ganz persönlich.
Mark Keller„Meine Söhne sind mein größtes Glück“

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Mark Keller ist stolz auf seine bodenständigen Söhne Joshua und Aaron. Das Foto zeigt sie im Juni 2026 in Going am Wilden Kaiser.

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Wenn der Begriff „Tausendsassa “ auf einen Menschen zutrifft, dann auf Mark Keller (59). Schon vor 30 Jahren hat er sich als Serienstar einen Namen gemacht.
Mittlerweile tritt er als Sänger bei Konzerten mit großem Orchester auf – und jetzt veröffentlicht er sogar ein eigenes Kinderbuch. EXPRESS.de verrät er, was ihn zu dieser herzerwärmenden Geschichte inspiriert hat.
Mark Keller: Seine Söhne inspirierten ihn zu einem Kinderbuch
Wie kamen Sie auf die Idee zu Ihrem Buchprojekt?
Mark Keller: Die Geschichte begleitet mich tatsächlich schon seit rund 25 Jahren. Als meine Söhne Aaron und Joshua noch klein waren, habe ich ihnen abends Geschichten erzählt. Daraus entstand irgendwann Shappulus Mirtus Maximus, der 99. – vom Planeten Lumulus. Mein großer Traum war, später daraus einen Film zu machen – aber damals hat es leider mit der Finanzierung nicht geklappt. Aber die Geschichte ist nie verschwunden und jetzt wird daraus tatsächlich ein Kinderbuch. Für mich ist das etwas ganz Besonderes, weil darin unglaublich viel von meiner Familie und meinem eigenen Leben steckt.
Wie war Ihre eigene Kindheit?
Mark Keller: Meine Kindheit war nicht immer einfach. Meine Mutter ist nach meiner Geburt gestorben, ich bin bei meiner Oma aufgewachsen und wir hatten nicht viel Geld. Aber ich war ein aufgewecktes Kind und hatte früh große Träume. Ich wollte zum Film, Schauspieler und Sänger werden. Ich habe mir irgendwann gesagt: ‚Egal, wo du herkommst und wie deine Voraussetzungen sind – wenn du wirklich an etwas glaubst, musst du deinen Weg gehen‘. Dieses Gefühl hat mich mein ganzes Leben begleitet und steckt heute auch ein bisschen in „Shappulus“.
Welche Werte haben Sie Ihren Söhnen vermittelt?
Mark Keller: Das Wichtigste war mir immer, dass meine Söhne gute Menschen werden, Respekt, Ehrlichkeit und Zusammenhalt schätzen – und dass sie niemanden danach beurteilen, wie viel Geld er hat oder woher er kommt. Gerade weil ich selbst erlebt habe, wie es ist, wenn man wenig besitzt, war mir das sehr wichtig. Und ich wollte ihnen mitgeben, dass sie ihren eigenen Weg gehen sollen. Aaron und Joshua sind heute erwachsene Männer. Ich bin als Vater unheimlich stolz auf sie. Sie sind mein größtes Glück.

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Als Chefarzt Dr. Alexander Kahnweiler steht Mark Keller dem „Bergdoktor“ Martin Gruber (Hans Sigl) seit 18 Jahren zur Seite.
Mit „Cobra 11“ starteten Sie vor 30 Jahren Ihre Karriere als Action-Star in Köln – kommen Sie noch manchmal ins Rheinland?
Mark Keller: Viel mehr als das. Ich habe meine Partnerin hier vor 15 Jahren kennengelernt. Sie ist Kölnerin und lebt hier nach wie vor. Wir haben in Köln noch immer einen Wohnsitz. Ich pendle zwischen meinem Heimatort am Bodensee, wo ich die entschleunigende Atmosphäre schätze, Köln – und dem „Bergdoktor“-Drehort in Ellmau. Da findet diese Woche übrigens ein großes Fantreffen statt. Jedes Jahr kommen Tausende – find’ ich ganz toll.
Seit 2008 sind Sie der beste Freund des „Bergdoktors“. Haben Sie schon mal daran gedacht, aus der Erfolgsserie auszusteigen?
Mark Keller: Nein! Die Rolle war anfangs schon klein, aber umso schöner ist es, dass das Publikum den Kahnweiler so lieb gewonnen hat. Meine Agentin hatte mir auch dazu geraten. Und es ist immer wieder wunderbar, die Rolle zu spielen. Sie wurde immer größer und gibt mir eine schöne Präsenz im Fernsehen. Denn „Der Bergdoktor“ ist nach wie vor unglaublich erfolgreich – in Deutschland, Österreich und der Schweiz – und das seit vielen Jahren. Ich bin sehr dankbar, dass ich Teil der Serie sein darf und denke überhaupt nicht über einen Ausstieg nach.
Dabei nimmt die Musikkarriere immer mehr Fahrt auf ...
Mark Keller: Stimmt. Mittlerweile nimmt die Musik sogar einen größeren Teil meiner Karriere ein als die Schauspielerei – und das fühlt sich sehr schön an. Ich habe gerade ein neues Weihnachtsalbum aufgenommen, Mitte Dezember gibt es eine große Weihnachtsshow in Chemnitz mit rund 60 Mitwirkenden aus Vogtland Philharmonie und Chor, gleichzeitig bin ich weiterhin mit„ Songs of My Life“ auf Tour. Da stehen fürs nächste Jahr auch schon viele Konzerte fest.
