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Wende bei Marius Borg HøibyEr darf doch zu Mette-Marit!

Marius Borg Høiby mit seiner Mutter Kronprinzessin Mette-Marit bei einem Gartenfest 2016 in Trondheim.

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Marius Borg Høiby (r) mit seiner Mutter Kronprinzessin Mette-Marit bei einem Gartenfest 2016 in Trondheim. (Archivbild)

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Unerwartete Wende in Norwegen: Mette-Marits Sohn Marius darf die U-Haft zu Hause verbringen – aus einem rührenden Grund.

Riesen-Aufsehen in Norwegen! Das Amtsgericht in Oslo hat am Montag (13. Juli) eine überraschende Entscheidung im Fall von Marius Borg Høiby (29) getroffen. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit darf die restliche Zeit seiner Untersuchungshaft auf dem royalen Anwesen Skaugum verbringen – allerdings unter elektronischer Überwachung mit einer Fußfessel. Darüber berichtet unter anderem die norwegische Tageszeitung „Dagbladet“.

Høiby selbst war am Vormittag im Gerichtssaal anwesend. Sein Ziel: die Freilassung zu erreichen oder zumindest die Untersuchungshaft außerhalb der Gefängnismauern mit einer Fußfessel fortsetzen zu dürfen. Richterin Lise Bogen Behrens gab diesem alternativen Antrag am Mittag statt.

Emotionaler Grund: Marius will seiner kranken Mutter beistehen

Ganz in trockenen Tüchern ist der Umzug nach Skaugum aber noch nicht. Die Anklagebehörde hat nämlich die Möglichkeit, Widerspruch gegen den Beschluss einzulegen.

Prinz Haakon, Prinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby und seine Geschwister bei einem royalen Anlass.

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Prinz Haakon, Prinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby und seine Geschwister bei einem royalen Anlass. (Archivbild)

Hinter seinem Antrag steckt ein rührender Grund: Der 29-Jährige will für seine gesundheitlich angeschlagene Mutter da sein. Es ist bekannt, dass Kronprinzessin Mette-Marit mit den Folgen einer Lungentransplantation kämpft. Die erlaubte Besuchszeit in der Haftanstalt von nur 45 Minuten pro Woche war laut Høiby zu wenig, um seiner Mutter die nötige Unterstützung zu geben.

Klare Regeln für den Royal-Sohn

Doch die Erlaubnis für den Aufenthalt auf dem Familienanwesen ist an strenge Auflagen geknüpft. Zusätzlich zur elektronischen Fußfessel muss Høiby an einem Präventionsprogramm der Polizei teilnehmen. Dieses Programm trägt den Namen „Risk“ und soll das Risiko weiterer Straftaten verringern.

Laut Informationen von „Dagbladet“ hat Høiby dieser Bedingung bereits zugestimmt. Sein Anwalt Petar Sekulic erklärte gegenüber der Zeitung, sein Mandant sei mit der Fußfessel-Lösung zunächst „relativ zufrieden“. Das eigentliche Ziel sei jedoch eine vollständige Entlassung aus der Haft gewesen.

Mette-Marit und ihr Sohn Marius Borg Høiby

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Mette-Marit und ihr Sohn Marius Borg Høiby. (Archivbild)

Dieser richterliche Beschluss stellt eine überraschende Kehrtwende dar. Zuvor hatten die Behörden die Lage anders eingeschätzt. In einer amtlichen Mitteilung der Osloer Polizei vom 9. Juli hieß es noch, dass das Risiko einer Wiederholungstat aktuell zu hoch sei, um ihn freizulassen.

Die Verteidigung von Høiby widersprach dieser Einschätzung. Die norwegische Zeitung „VG“ berichtete, dass Anwalt Sekulic die Begründung der Staatsanwaltschaft als „sehr schwer zu verstehen“ bezeichnete. Gegenüber der Zeitung „Aftenposten“ bekräftigte er außerdem, dass aus Sicht der Verteidigung keine Gefahr weiterer Straftaten bestehe. (jag)

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