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„Maischberger“ Virologin mit Schock-Prognose – ARD-Moderatorin ringt um Fassung

Sandra Maischberger musste bei der Prognose von Virologin Helga Rübsamen-Schaeff zunächst entgeistert nachfragen.

Sandra Maischberger musste bei der Prognose von Virologin Helga Rübsamen-Schaeff zunächst entgeistert nachfragen.

Virologin Helga Rübsamen-Schaeff hat bei „Maischberger“ düstere Prognosen zur Corona-Pandemie gegeben.

Erste Welle, zweite Welle, mittlerweile sind wir schon bei der Vierten – rechnet man Omikron nicht auch noch als eigene Welle. Zum Beginn der Corona-Pandemie hatten die Wenigsten damit gerechnet, wie lange uns das Coronavirus noch in Ausnahmezustand versetzen würde.

Auch bei „Maischberger“ ging es am Mittwochabend (12. Januar) unter anderem um die Frage, wann denn nun endlich mit einem Ende der Pandemie zu rechnen ist. Die Einschätzung der Virologin Helga Rübsamen-Schaeff sorgte in der ARD-Sendung dann allerdings doch für betretenes Schweigen.

Sandra Maischberger ringt um Fassung

„Fünf Jahre müssen wir schon rechnen“, erklärte die Virologin. Sogar Moderatorin Sandra Maischberger verlor die Fassung, obwohl sie in ihrer eigenen Sendung wohl schon so manche unerwartete Schreckensmeldung im Zusammenhang mit Corona gehört haben muss.

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Mit Worten ringend konnte Maischberger nur entgeistert „What!?“ fragen.

Die renommierte Virologin rechnete vor, dass man ja schon zwei Jahre geschafft habe. Schließlich brauche das Virus eine lange Zeit, bis es sich an die Menschen angepasst habe.

Bei Maischberger sorgte das jedoch nicht für Beruhigung – schließlich bleiben nach der Rechnung von Rübsamen-Schaeff ja auch immer noch drei lange Jahre in der Pandemie. „Ich weiß gar nicht, ob ich so viel Wahrheit am Anfang des Jahres vertrage“, gestand die ARD-Moderatoin bei den düsteren Aussichten.

Virologin spricht bei „Maischberger“ von Variationen nach Omikron

Sie glaube auch nicht, dass Omikron bereits der Weg aus der Pandemie sei, erklärte Rübsamen-Schaeff. Zwar befürchte sie, dass sich ein Großteil der Menschen damit infizieren werden. Sie geht aber davon aus, dass es weitere Mutationen geben wird.

Und auch der Immunschutz durch eine durchgemachte Erkrankung werde auch bei Omikron nach ein paar Monaten wieder absacken. „Deswegen müssen wir erwarten, dass auch nach dieser Omikron-Welle neue Varianten kommen.“

Die Virologin plädierte in diesem Zusammenhang auch damit, die Impfstoffe anzupassen.

„Maischberger“: Grüner OB Boris Palmer über Parteiausschluss

Für eine Überraschung sorgte auch der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer. Er geht nicht davon aus, dass er noch vor nächsten OB-Wahl von den Grünen aus seiner Partei ausgeschlossen wird. „Die werden es ja nicht schaffen, das Verfahren bis zur Wahl durchzuführen“, sagte Palmer in der ARD-Sendung „Maischberger“.

Die Frage seiner Kandidatur ließ Palmer weiter offen. Ob er bei der Wahl des Stadtoberhaupts in Tübingen etwa als unabhängiger Kandidat oder für eine andere Partei antreten könnte, wollte Palmer nicht klar beantworten. „Es ist irgendwie schon schwer vorstellbar, gleichzeitig nominiert zu werden und ausgeschlossen zu werden. Das geht wohl beides nicht so gut“, sagte der bundesweit bekannte, aber in seiner Partei umstrittene Grünen-Politiker. Von der FDP habe er keine Einladung bekommen. „Ehrlich gesagt, vorstellen kann ich es mir auch nicht“, erklärte Palmer mit Blick auf eine Kandidatur für die FDP.

Ein Landesparteitag hatte Anfang Mai beschlossen, ein Parteiordnungsverfahren gegen den wegen seiner Provokationen umstrittenen Palmer anzustrengen. (jv mit dpa)

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