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Nach wirren Corona-Theorien  Ekel-Anschlag auf Vegankoch Attila Hildmann

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Attila Hildmann provoziert mit Worten und Gesten. Unser Bild zeigt den Vegankoch mit einem Messer bei einem Pressetermin vor seinem veganen Imbiss an einem Tiergatter. Nach einem Verriss seiner Burger in einem Zeitungsartikel hatte er gewettet, wenn die Mehrheit der Journalisten seine veganen Burger schlechter als Fleischburger findet, isst er vor Ort ein Steak vom Rind. Er verlor, schlachte dafür aber kein Tier.

Berlin – Er mutierte vom Liebling der Vegan-Fraktion zum meist gehassten Feindbild der Fleischliebhaber: Attila Hildmann (39) polarisiert. Die einen lieben ihn und seine provokanten Auftritte, anderen ist er Wurst.

Nun ist Hildmann offenbar Opfer eines Anschlags der ekelhaften Sorte geworden. Am Freitag, 8. Mai, postete er ein Foto auf seinem Instagram-Account. Darauf zu sehen: sein Laden, bei dem unter anderem die Türklinke mit Kot beschmiert wurde.

Er selbst schreibt dazu: „Demokratie: erstmal heute meinen Laden aufgebrochen und mit ihrem Faschisten Dreck beschmiert! Ich bleibe Demokrat bis zum Tod und lebe nach diesem Grundsatz: ich muss deine Meinung nicht annehmen aber ich werde dafür kämpfen dass du sie äußern darfst! SPAHNFERKEL warst du das mit der Scheisse?“

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Mit „Spahnferkel“ meint Hildmann Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, den er – ebenso wie US-Milliardär Bill Gates – seit Tagen aufs übelste beschimpft. Grund sind die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen.

Auf seiner Instagram-Seite oder bei Facebook postet Hildmann immer wieder wilde Verschwörungstheorien und ruft zum Widerstand gegen die Bundesregierung auf.

Hildmann, der mit TV-Shows und Kochbüchern viele Menschen begeisterte, hat sich zuletzt immer wieder mit seiner Kritik am deutschen „Überwachungsstaat“ hervorgetan. 

Kampf gegen Überwachungsstaat: Attila Hildmann ernennt sich zum „Veginator“

Nachdem sich Attila Hildmann zum „Veganator“ ernannte und offen zum Widerstand gegen die Corona-Einschränkungen der Bundesregierung aufgerufen hatte, war das Maß für einige Unternehmen, die Hildmanns vegane Produkte vertreiben, voll.

Kaufland & Co. nehmen Hildmann-Produkte aus Sortiment

Die Supermarktkette Kaufland und die Reformhauskette Vitalia verzichten künftig auf seine Produkte.

Vitalia teilte mit: „Hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass wir die Produkte des Herstellers Attila Hildmann Empire GmbH ausnahmslos und dauerhaft aus unserem Sortiment auslisten.“ Vorrätige Lagerartikel sollen nur noch bis Ende Mai abverkauft werden.

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Kaufland distanziert sich von Attila Hildmann

Neben Vitalia wird auch Kaufland die Produkte von Hildmann aus dem Sortiment nehmen. „Mit Befremden haben wir die Weltanschauung von Attila Hildmann zur Kenntnis genommen“, sagte eine Sprecherin von Kaufland auf Nachfrage der „Welt“ und betonte, dass diese dem Verhaltenskodex des Unternehmens widerspreche. Weitere Shops wollen sich von Hildmanns veganen Produkten trennen.

Attila Hildmann lässt das kalt. Schließlich werden seine Produkte auch weiterhin verkauft – im eigenen Internetshop. (susa)

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