Was wurde aus Bonnie Bianco und Pierre Cosso, dem Traumpaar der 80er-Jahre, die mit „Stay“ aus dem TV-Klassiker „Cinderella 87“ abräumten?
Kult-Ballade „Stay“Traumpaar der 80er – doch am Set herrschte blanker Hass!

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Pierre Cosso und Bonnie Bianco ließen vor der Kamera die Funken sprühen. In Wirklichkeit konnten sich die beiden jedoch überhaupt nicht ausstehen. (Archivbild)

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Es war die größte Liebesschnulze, die 1987 bei uns im Fernsehen lief: Wenn Bonnie Bianco und Pierre Cosso ihr herzzereißendes Duett „Stay“ anstimmten, schmolzen Millionen Fan-Herzen. Im Kult-Mehrteiler „Cinderella 87“ spielten sie das absolute Traumpaar. Vor der Kamera sprühten die Funken, auf den Bildschirmen flossen die Tränen.
Doch hinter den Kulissen sah die Wirklichkeit ganz anders aus: Sobald die Regie „Aus!“ rief, war Schluss mit Romantik. Die beiden Hauptdarsteller konnten sich im echten Leben absolut nicht ausstehen!
Bonnie Bianco über Pierrce Cosso: „Ungeduldig, aggressiv, arrogant!“
Hinter den Kulissen flogen damals mächtig die Fetzen. In einem „Bravo“-Interview packten die beiden aus und schossen scharf gegeneinander.
Bonnie ließ kein gutes Haar an ihrem Filmpartner, der fast zeitgleich neben Sophie Marceau auch im zweiten „La Boum“-Film abräumte. Ihr Urteil über den französischen Frauenschwarm war vernichtend: „Er hat mich ständig dumm angemacht!“ Für sie war Pierre ungeduldig, unbeherrscht, aggressiv und unerträglich arrogant. Er habe sich aufgeführt, als wüsste er alles besser, und sie mit ständigen Nachstellungen genervt.

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Sie sah großartig aus und hatte eine Hammer-Stimme: Anfang 1988 wählten die „Bravo“-Leser Bonnie oder Lory Bianco zu den zehn beliebtesten Sängerinnen des Jahres. (Archivbild von 1990)
Und es kam noch dicker! Laut Bonnie hatte Pierre beim Singen im Studio so massive Probleme, dass die Produzenten ihn für den Welthit „Stay“ ursprünglich nur die Lippen bewegen lassen wollten. Ihr bitteres Fazit: Noch ein Film mit ihm? Nur im absoluten Notfall!
Cosso konterte: „Eingesperrt wie eine Nonne“
Das saß. Doch der französische Sunnyboy ließ das nicht auf sich sitzen und feuerte direkt zurück. Seine Version der Geschichte: Er habe der unerfahrenen Bonnie bei ihrer ersten großen Rolle nur helfen wollen. Zudem habe sie damals kaum Ausstrahlung besessen.
Den Vorwurf, ein eifersüchtiger Macho zu sein, wies er weit von sich. Für Pierre lag das Problem ganz woanders – nämlich bei Bonnies Umfeld. Ihr Manager und ihr Onkel hätten die junge Amerikanerin komplett isoliert und „wie eine Nonne“ unter Verschluss gehalten. Das habe sie einfach „eigenartig“ gemacht. Trotz des Zickenterrors am Set schufen sie eine perfekte Kino-Illusion.
Wut-Postings und Skipper-Leben: Das wurde aus Bonnie Bianco und Pierre Cosso
Heute haben sich die beiden Streithähne von einst komplett aus den Augen verloren – und führen Leben, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

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Mega-Erfolg auch im Kino: Pierre Cosso durfte hier mit Sophie Marceau auf Tuchfühlung gehen. (Archivbild)
Bonnie Bianco versuchte nach dem Nummer-eins-Hit „Stay“ und dem vergoldeten Soundtrack-Album zu „Cinderella 87“ noch einige Jahre, den ganz großen Hit zu wiederholen. Und das durchaus mit Erfolg dank ihrer Mega-Stimme und einem neuen Plattenvertrag: Mit einer weiteren Hammer-Ballade „Miss You So“ landete sie prompt einen weiteren Top-10-Hit. Gemeinsam mit Pop-Titan Dieter Bohlen stürmte sie 1989 mit der Ballade „A Cry in the Night“ aus einer „Derrick“-Folge sogar Platz eins der Charts in Österreich.
Doch bereits vorher herrschte pures Chaos: Ihre alte Plattenfirma überschwemmte den Markt mit Platten der Sängerin, um den aktuellen Hype maximal auszuschmelzen. Um das Durcheinander perfekt zu machen, nannte sie sich ab 1988 auch noch wieder bei ihrem richtigen Namen Lory Bianco.
Dieser radikale Namenswechsel stiftete bei den Fans wohl endgültig zu viel Verwirrung, sodass ihre Karriere ab 1990, trotz großartiger Alben wie „Lonely Is the Night“, völlig versandete. Zuletzt veröffentlichte sie im Jahr 2012 eine Platte mit christlicher Musik. Von ihrer verblassten Pop-Karriere will sie heute nichts mehr wissen.
Stattdessen zeigt sie im Netz klare Kante und scheut auch vor radikalen politischen Ansichten nicht zurück: Die einstige Romanzen-Queen ist glühende Trump-Supporterin! Als Donald Trump im November 2020 die US-Wahl verlor, machte sie ihrem Ärger auf Facebook lautstark Luft.
So wetterte sie unter anderem Ende 2020 öffentlich über massiven Wahlbetrug und schrieb wütend: „Ich hasse es, wenn Leute betrügen!“ Neben solchen Wut-Postings teilt sie auf ihrer Seite heute vor allem täglich Bibelsprüche, untermalt mit kitschigen KI-Bildern.
Auch Pierre Cosso hat den roten Teppich eingetauscht – und zwar gegen die Weite des Ozeans. Heute arbeitet er hauptberuflich als Skipper. Zuletzt stand er 2011 für ein TV-Projekt vor der Kamera. Bis dahin war er in über 30 Film- und Fernsehrollen zu sehen gewesen. Ein kleiner Erfolg war unter anderem die TV-Serie „St. Tropez“. An seinen einzigen weiteren Top-10-Erfolg als Sänger, „Face Your Life“ (1987), erinnern sich heute nur noch wenige.
Bis zum vergangenen Jahr 2025 ließ er seine Fans noch sehr aktiv auf Instagram an seinem Alltag teilhaben. Heute genießt er sein privates Glück abseits des Rummels: Er ist verheiratet und lebt gemeinsam mit seiner Frau Rautea und den beiden Söhnen Noa und Lino (der aus einer früheren Beziehung stammt) im fernen Polynesien.
