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Mette-Marit schwer belastetKronprinz Haakon spricht Klartext wegen Stiefsohn

Der norwegische Kronprinz Haakon und seine Frau Kronprinzessin Mette-Marit zünden Kerzen bei der Zentralen Gedenkveranstaltung des 34. Jahrestags des Mauerfalls an der Gedenkstätte Berliner Mauer an.

Kronprinzessin Mette-Marit und Kronprinz Haakon bei einem Termin. (Archivbild)

Aktualisiert

Vor Prozessbeginn spricht Haakon über seinen Stiefsohn Marius.

Das Gerichtsverfahren gegen Marius Borg Høiby rückt immer näher, was die norwegische Krone erheblich unter Druck setzt. Ab dem 3. Februar 2026 muss sich der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit vor dem Osloer Bezirksgericht verantworten. Die Liste der Vorwürfe ist lang und enthält 32 einzelne Anklagepunkte.

Kronprinz Haakon bricht nun sein Schweigen

Zu den schwersten Vorwürfen gehören schwere Körperverletzung und Vergewaltigung. Eine Verurteilung könnte eine langjährige Haftstrafe nach sich ziehen. Die polizeilichen Ermittlungen sind weitestgehend abgeschlossen, während sich Verteidigung und Opfervertretung auf eine mehrwöchige Beweisaufnahme vorbereiten.

Das Privatleben der königlichen Familie wird dadurch in einem beispiellosen Umfang in den Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit geraten.

Bei einem Termin am Mittwoch (28. Januar 2026) im „Sentrum Scene“ in der norwegischen Hauptstadt Oslo hat Kronprinz Haakon zur aktuellen Situation Stellung genommen. Er gewährte dabei Einblicke in die emotionale Verfassung des Königshauses.

In seiner Erklärung machte er klar, dass die komplette Familie hinter Marius Borg Høiby steht, obwohl die Schwere der Anschuldigungen nicht unterschätzt werde.

Er unterstrich, dass Marius weiterhin ein geliebtes Mitglied der Familie ist, man aber die Unabhängigkeit der Justiz in Norwegen vollkommen respektiere. Der Thronfolger hob insbesondere die Belastung für seine Gattin Mette-Marit hervor.

Die Entscheidung, dem Verfahren fernzubleiben, wurde getroffen, um den juristischen Ablauf nicht durch die Anwesenheit des zukünftigen Königs zu beeinträchtigen.

Anklage hat große Auswirkungen auf das norwegische Königshaus

Die Geschehnisse rund um diesen Kriminalfall bedeuten für das norwegische Königshaus eine Krise ohnegleichen, weil die Trennlinien zwischen privatem Fehlverhalten und öffentlicher Institution verschwimmen. Obwohl Marius Borg Høiby weder offizielle Titel trägt noch royale Pflichten erfüllt, wirkt sich sein Prozess erheblich auf das Ansehen der Monarchie aus.

Haakons aktuelle Bitte um Privatsphäre macht laut Berichten norwegischer Medien den Versuch des Hofes deutlich, während der Hauptverhandlung wieder zur Normalität überzugehen. Diese ist bis zum 13. März 2026 terminiert.

Trotzdem wird erwartet, dass die Berichterstattung über Einzelheiten der Anklageschrift sowie die Aussagen von Zeugen und Zeuginnen die öffentliche Diskussion über die Rolle der Familie im nächsten Monat beherrschen wird. Die Institution wird dadurch auf eine harte Probe gestellt. (jag)

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