Wie Johann Lafer unlängst bekannt machte, leidet er an Krebs. In einem Interview zeigte sich der Starkoch nun gerührt von der Unterstützung, die ihm viele seiner prominenten Bekanntschaften nach seiner Diagnose zusprachen.
Nach Krebs-DiagnoseGünther Jauch bot Johann Lafer seine Unterstützung an

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Johann Lafer (links) zufolge bot ihm unter anderem Günther Jauch seine Hilfe an. (Bild: 2025 Getty Images/Andreas Rentz / 2021 Getty Images/Andreas Rentz (Fotomontage))
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Vor wenigen Wochen machte Johann Lafer öffentlich, an Lymphdrüsenkrebs erkrankt zu sein. Im „Bild“-Interview offenbarte der TV-Koch nun, dass sich seit Bekanntwerden seiner Diagnose zahlreiche Prominente bei ihm gemeldet haben.
„Günther Jauch, Johannes B. Kerner, Marcel Reif, Joko Winterscheidt - sie alle haben von Anfang an geschrieben und gesagt: 'Johann, wenn du etwas brauchst, wir helfen dir'“, verriet Lafer.
Johann Lafer ist durch Chemo „ein bisschen angezählt“
Die Anteilnahme berühre den 68-Jährigen. „Da waren Leute dabei, von denen ich 30 Jahre nichts mehr gehört habe. Menschen, mit denen ich einmal gearbeitet habe, oder die heute in Kalifornien leben. Plötzlich melden sie sich. Das zeigt mir, dass ich noch präsent bin“, erklärte er gegenüber „Bild“.
Im Mai hatte Johann Lafer sich auf seinem Instagram-Kanal zu seiner optischen Veränderung geäußert, die vielen Menschen wohl „nicht verborgen“ geblieben sei.
„Bei mir wurde ein indolentes, also niedrig-malignes und nicht aggressives Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert“, schrieb Lafer in dem Beitrag.
In der Kommentarspalte hatten zahlreiche prominente Freunde und Bekannte ihr Mitgefühl zum Ausdruck gebracht. So wünschte etwa Marijke Amado „alle Kraft der Welt“, Jana Ina Zarrella „baldige Genesung“ und Ralf Zacherl „ganz viel Kraft“. Auch Ruth Moschner, Nelson Müller und Kim Fisher teilten Genesungswünsche.
Wie Johann Lafer im Gespräch mit „Bild“ offenlegte, sei er trotz der breiten Unterstützung und einer positiven Einstellung „ein bisschen angezählt, weil die Chemo sehr anstrengend ist“. Gleichzeitig helfe es ihm, „selektive Dinge“ im beruflichen Kontext in Angriff zu nehmen.
Es sei für ihn „ein Glücksgefühl, wenn ich merke, dass ich trotz meiner Umstände bestimmte Dinge machen kann“, betonte Lafer. Dies sei „eine Genugtuung, eine Belohnung, eine Form von Anerkennung“. Aufzugeben sei ohnehin keine Option für ihn: „Ich habe A gesagt, also sage ich auch B. Ich ziehe das jetzt durch.“ (tsch)
