König Charles III. gilt als etwas schrullig. Mit seinen diversen Stiftungen aber erreicht er viel Gutes. Was ein Dudelsack mit der Lungenkrankheit COPD zu tun hat, verraten wir hier.
König Charles III.Dudelsackspiel soll lebensbedrohliche Krankheit lindern
Aktualisiert:
Mit Blumen führt er Zwiegespräche, die Natur liegt ihm ganz besonders am Herzen. Allgemein gilt der britische König Charles III. (74) als Anhänger von Homöopathie und anderer alternativer Heilmethoden.
Da passt es ins Bild, dass seine Stiftung The Prince's Foundation nun Dudelsackkurse für Menschen mit Atembeschwerden anbietet. Dudelsackspiel helfe dabei, die Atmung zu regulieren, die Lungenkapazität zu erhöhen und den Blutdruck zu senken, zitierte die britische Nachrichtenagentur PA am Donnerstag (12. Oktober 2023) aus einer Mitteilung der Stiftung.
Stiftung von König Charles III. will Lungenkrankheit lindern
Das ganzheitliche Programm mit dem Namen „Piping for Health“ (etwa: Pfeifen für die Gesundheit) sei mithilfe von Michael Dixon, dem Arzt des Königs und Leiter des Medical Royal Household entwickelt worden, hieß es weiter.
Inhalt der Kurse sind demnach auch Atemtechniken, Yoga, Handreflexzonenmassage, die traditionelle chinesische Heilpraktik Qigong sowie Achtsamkeit und Arbeit an der Geisteshaltung.
Hier kannst du an unserer Umfrage teilnehmen:
Die wöchentlich stattfindenden, zweistündigen Kurse werden demnach erstmals Anfang November am Dumfries House, einem Landhaus im Besitz der Stiftung in der schottischen Grafschaft East Ayrshire angeboten.
COPD: Das steckt hinter der chronisch obstruktiven Bronchitis
Sie richten sich primär an Menschen, die an der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden. Hinter dem Kürzel COPD (chronic obstructive pulmonary disease – chronisch obstruktive Bronchitis) verbirgt sich eine gefährliche Krankheit, die mit einem Verlust an Lebensqualität einhergeht.
Hier wächst sich eine chronische Entzündung der Atemwege zu einem Lungenemphysem aus. Dabei verkleben die Lungenbläschen miteinander, die Oberfläche der Lunge wird immer kleiner, ganze Lungenareale können ihren Dienst nicht mehr versehen. Der Organismus bekommt nicht genug Sauerstoff, das Atmen fällt schwer. Betroffene brauchen im fortgeschrittenen Stadium ein Sauerstoffgerät, am Ende hilft nur noch eine Lungentransplantation.
Die Krankheit kann nur im Anfangsstadium geheilt werden, später kann nur noch ihr Fortschreiten medikamentös aufgehalten werden, in einigen Fällen helfen auch kleine Lungenventile. (dpa/susa)
