„Kampf der Realitystars“ Claudia Obert lüftet ihr Callboy-Geheimnis

Die Unternehmerin Claudia Obert sitzt beim Finale der Sat.1-Show "Promi Big Brother 2017" im Studio.

Claudia Obert (hier im August 2017) hat bei „Kampf der Realitystars“ berichtet, wie viel Geld sie für einen Callboy ausgab.

Die Luft wird dünner bei „Kampf der Realitystars“. Kurz vorm Finale liegen die Nerven blank – Kader Loth und Alessia Herren gehen aufeinandner los. Claudia Obert lüftet unterdessen ein Callboy-Geheimnis.

Bangkok. „Willst du mich schlagen? Dann mach doch!“ Kurz vor dem Finale vom „Kampf der Realitystars“ eskalierte die Situation zwischen Kader Loth und Alessia Herren. Rührend: Das TV-Küken erhielt posthum Unterstützung von Vater Willi. Bei der selbsternannten Reality-Queen reichte es immerhin zur Selbsterkenntnis: „Wir alle sind Abfallprodukte des Fernsehens.“

An skurrilen Szenen mangelt es „Kampf der Realitystars“ (RTLZWEI und TVNOW) wahrlich nicht, auch nicht an der viel strapazierten „Gänsehaut“. Kurz vor dem Finale vermischte sich beides nochmal aufs Berührendste. Im Fokus: die Jüngste im RTLZWEI-Ensemble und die wohl erfahrenste Reality-Darstellerin: Kader Loth (47).

„Kampf der Realitystars“: Prügeln sich Kader Loth und Alessia Herren?

Letztere formulierte ihre Bedenken bezüglich der 19-jährigen Alessia Herren in diesem Format so: „Ich erlebe dich oft traurig, es ist alles so schwer für dich. Du bist noch zu jung fürs Fernsehen.“ Fast mütterliche Fürsorge oder doch eher „Neid, auf ein hübsches kleines Mädchen, das mit 19 schon so weit gekommen ist“, wie Alessia vermutete?

„Brauchst du Sendezeit oder was, Alter? Was ist mit dir nicht in Ordnung?“, keilte die Tochter des Reality-Profis Willi Herren weiter gegen Kader. „Du musst deinen Ton mir gegenüber ändern! Wer bist du, dass ich Respekt vor dir haben soll?“ Mit La Loth, die ihre Konkurrentin als „Proll“ und „Ghetto“ bezeichnete, ging nach dem Wortgefecht ein wenig die Fantasie durch: „Ich glaube, wenn sie ein paar von ihren Freunden um sich hätte, würden die mich jetzt aufschlitzen“, überlegte Kader laut nach und versicherte sich lieber direkt bei der Konkurrentin: „Sag mal, willst du mich schlagen? Willst du? Dann mach doch!“ Gerade noch rechtzeitig kriegten beiden die Kurve. Kader, die Klügere, gab nach - und schob den schwarzen Peter an RTLZWEI. „Selbst schuld, wenn die hier keine erwachsenen Menschen reinnehmen.“

„Kampf der Realitystars“: Emotionale Videobotschaft von Willi Herren

Was Fürsorge für Alessia Herren betrifft, ist sie an anderer Stelle doch besser aufgehoben: Als Lohn für ihr brillantes Abschneiden bei der Schmierseife-Rutschpartie-Challenge „Germany's Next Realitystar“ gab es eine Video-Grußbotschaft aus der Heimat. Da meldete sich voller Stolz auf ihr mediales Wirken Alessias Vater Willi Herren – herzerwärmend für seine zu Tränen gerührte Tochter. Das TV-Publikum dürfte hier leicht geschluckt haben, verstarb der Kölner Schauspieler und Entertainer im April 2021 doch überraschend. In der zuvor aufgezeichneten Sendung legte er nochmal sein ganzes Kölner Herz an den Tag: „Papa ist so stolz auf dich und wie du das alles mit deinen 19 Jahren wuppst. Papa liebt dich über alles und an alle anderen: Passt gut auf meine Tochter auf!“

„Willi forever! Jung, du warst ne Granate“, ließ RTLZWEI in Gedenken an Herren, der 2020 selbst in Thailand um den Titel „Realitystar“ kämpfte, aus dem Off noch verlauten, ehe es wie gewohnt weiterging: Für alle Möchtegern-Finalisten galt es, ihr möglichst skandalträchtiges Innerstes nach außen zu kehren. Gelang es ihnen, eine neue Schlagzeile in der Boulevardpresse unterzubringen, waren sie automatisch in der Schlussentscheidung.

„Kampf der Realitystars“: Claudia Obert gab 100.000 Euro für Callboy aus

„Hm, ich habe mit einigen Promi-Männern geschlafen, die sich für hetero halten“, erwog Draqqueen Gino Bormann ein Thema, ohne allerdings Namen zu nennen. Xenia von Sachsen bot eine Teenager-Karriere als Go-Go-Tänzerin, konnte in dieser Hinsicht aber nicht an Claudia Obert heranreichen, die in letzter Zeit angeblich 100.000 Euro in die Auffrischung ihres Liebeslebens investierte – in Form eines Callboys, laut der Unternehmerin „Weltmeister auf seinem Gebiet“.

Ein neues „Selbstverständnis für Frauen“ wollte sie damit vermitteln, und egal, ob sie damit Gleichgesinnte erreicht – die Klatschmedien waren begeistert und Claudia damit sicher im Finale. Begleitet wird sie dabei sicher nicht von Rocco Stark: Den erst in Folge 8 dazu gekommenen Schauspieler empfanden alle anderen als zu starke Konkurrenz - oder alternativ als „Klugscheißer“ wie Xenia Prinzessin von Sachsen.

Er wurde einstimmig aus der Sala gewählt. Zurück blieb ein Grüppchen Menschen, das die an Alessia Herren gescheiterte Reality-Beraterin Kader abgeklärt beschrieb: „Wir sind Realitystars, also Z-Promis, und damit Abfallprodukte des Fernsehens“, schätzte sie den gemeinsamen Status drastisch bis realistisch ein. (tsch)

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