„Kampf der Realitystars“ Bei Vorwurf von Cosimo flippt Silvia Wollny aus

Silvia Wollny in der RTLZWE-Show "Kampf der Realitystars" 2021. Nur mit direktem Bezug zur Sendung und Verlinkung auf TVNOW verwenden.

Silvia Wollny flippt beim „Kampf der Realitystars“ aus.

Nach dem Starkregen kommt das Gewitter – allerdings von Silvia Wollny. Beim „Kampf der Realitystars“ flippt die TV-Mutti aus, als Cosimo ihr einen fiesen Vorwurf macht. 

Bangkok. „Hier gibt es viel Ungeziefer – auch auf zwei Beinen“, resümiert TV-Übermutti Silvia Wollny über ihre ausgefochtenen Runden beim „Kampf der Realitystars“. Und der Zuschauer merkt: Es weht ein zunehmend rauerer Wind durch die Sala – selbst wenn keine Unwetterwarnung herrscht.

„Wo kommen wir denn hin, wenn man sich selber peinlich ist?“, überlegte Xenia Prinzessin von Sachsen laut und gab damit eine durchaus wirklichkeitsgetreue Einschätzung ab: bestimmt nicht auf das einsame, von RTLZWEI (auf Abruf gibt's die Folgen auch bei TVNOW) gepachtete Stück Palmenstrand in Thailand, wo der „Kampf der Realitystars“ seit bereits sieben Folgen tobt.

Dass sich die Hochwohlgeborene bei ihrer Ankunft auf dem roten Teppich aber erst einmal selbst in den Staub warf, brach dem blaublütigen Neuzugang zunächst keinen Zacken aus der Krone, denn: „Jeder kann sich so einen Titel kaufen.“ Helfen wird Xenia Florence Gabriela Sophie Iris, Prinzessin von Sachsen Herzogin zu Sachsen. ihr Status gegen die durchweg bürgerliche Konkurrenz keineswegs, denn bei „Kampf der Realitystars“ zähle, so die durch und durch authentische Kader Loth, vor allem „Menschenkenntnis“.

„Kampf der Realitystars“: Kader Loth ätzt gegen Loona

Mit dieser Fähigkeit durchleuchtete die Reality-Show-Veteranin in Folge 8 der RTLZWEI-Show in erster Linie Konkurrentin Loona. „Sie wirkt auf mich nicht echt“, sagte die nur bedingt durch Natürlichkeit bestechende Kader über die allzeit umgängliche Sängerin: „Immer geht sie zu jedem hin und tut so nett.“ – „Ständig will sie Streit schlichten“, stöhnte auch Paradiesvogel Gino. Selbst Anwärter auf den Titel „Everybody's Darling“ („Ich bin der sympathische Homo“) ließ der „Prince Charming“-Teilnehmer durchblicken, dass in dieser Hinsicht neben ihm kein Platz und ohnehin alles zu weiblich sei: „Wir haben Typenunterschuss!“

Und so ernannte sowohl das Männer- als auch Frauenteam im Spiel „Big Sister“ Loona zur „größten Schleimerin“, was diese zutiefst erschütterte: „Da wollte ich hier runterkommen, ganz low key, und dann werde ich trotzdem abgeschossen.“ Trost kam aus der erfahrensten Ecke: „Nimm's locker“, empfahl die Mutter der Reality-Nation, Silvia Wollny. Ihre Tipps sind immer noch die besten („Wie man zum Star wird? Ich war in ‚ner Talkshow, dann hieß es 'Haste Bock‘?“), während sich die Loona-Skeptikerin Kader und Jenefer Riili auf Parolen verlegten. „Die Männer hier sind total öde“, beklagte sich Kader: „Wir machen ein Frauenfinale, dann sieht Deutschland, dass wir mehr auf dem Kasten haben. Am Ende des Tages sind wir einfach stärker.“

Im Spiel, bei dem es auch um die Einschätzung der Frauen durch die Männer geht, bekleckerten sich Cosimo, Gino, Andrej und der zweite Neuzugang, Schauspieler Rocco Stark, nicht gerade mit Ruhm. Aber wie sollten Aufgaben wie „Wer kokettiert am meisten mit seinem Äußeren?“ auch gerecht gelöst werden, wenn sie schon an der Sprachbarriere scheitern: „Was ist krokettieren?“ Jedenfalls verloren die Männer im Spiel gleich viermal, woraufhin sie allesamt aneinander gekettet wurden. Das bewirkte vor allem Panik an der Durchführung alltäglicher Bedürfnisse: „Wer schüttelt dann danach?“, fragte Cosimo panisch.

„Kampf der Realitystars“: Ekel-Spiel aus Staffel 1 wird wiederholt

Körperflüssigkeiten dominierten auch die Herausforderung „Cocktailparty“, deren Drinks nicht nur aus buntem Hochprozentigem, sondern durch Transport und Weitergabe im Mund auch aus allzu Menschlichem bestanden. Noch gut in Erinnerung war die Verweigerung des Teams der ersten Staffel bei diesem ekelerregenden Spiel, allen voran „Big Brother“-Legende Jürgen Milskis Aufschrei: „Dat hat auch was mit Würde zu tun.“ So etwas schert die neue Reality-Generation offenbar wenig – mit Ausnahme von Rocco Stark, der zu bedenken gab: „Das hat ja gar kein Niveau mehr.“ Strahlende Sieger der eigenwilligen Mixtur waren Andrej und Loona, die dadurch der Abwahl entgingen.

Diese ereilte schließlich Ex-GNTM-Kandidatin Aminata: Die Neuzugänge Xenia und Rocco hatten jedenfalls kein Foto für sie, aber wie auch? „Wir hatten einfach keinen Bounce“, erklärte das Model und verabschiedete sich mit dem Peace-Zeichen.

Ein solches Symbol stand keinesfalls über der „Stunde der Wahrheit“. Sie behandle ihn wie einen „Schoßhund“, warf Cosimo TV-Mutti Silvia Wollny vor. „Wie 'nen Hund?“, empörte sich Silvia. „Das ist doch einfach mein Ton!“ Im Rennen mit Alessia Herren (Rocco: „Sie muss noch in die Reality-Rolle reinwachsen“) einigt sich das Team auf den völlig verblüfften Gino – von wegen „Everybody's Darling“! Zwar verschont ihn Moderatorin Cathy Hummels im letzten Moment vor der Abwahl, aber es bleibt wohl beim Kampf Frauen gegen Männer und Claudia Oberts knapper Zusammenfassung ihres Dialogs: „So viel Stuss und Blindtext gibt's nicht jeden Tag.“ (tsch)

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