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Jürgen Milski wettert gegen Oktoberfest-Preise„Irgendwo hört die Verhältnismäßigkeit auf“

Jürgen Milski ist fassungslos angesichts der Preise auf dem Oktoberfest.  (Bild: 2016 Getty Images/Ralf Juergens)

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Jürgen Milski ist fassungslos angesichts der Preise auf dem Oktoberfest. (Bild: 2016 Getty Images/Ralf Juergens)

Am Samstag beginnt in München das Oktoberfest. Schon vor dem Anstich sorgen die wieder mal gestiegenen Preise für Speisen und Getränke für Diskussionen. Partyschlager-Sänger Jürgen Milski zeigt sich angesichts des Preisniveaus fassungslos.

Wenn es am Samstag auf der Münchner Theresienwiese wieder „o'zapft is“ heißt und das Oktoberfest beginnt, müssen die Besucherinnen und Besucher noch tiefer in die Tasche greifen als bei der letzten Auflage. Die Preise für Getränke und Essen sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,38 Prozent gestiegen. Das sorgt bei vielen Wies'n-Besuchern für Ärger. Nun hat Schlagersänger und „Big Brother“-Pionier Jürgen Milski seinem Unmut Luft gemacht.

Der 62-Jährige zeigt sich in einem Instagram-Clip sichtlich erstaunt. Er habe gerade eine „große deutsche Tageszeitung“ gelesen, sagt er eingangs. Darin ging es offenbar auch um die Preise auf dem diesjährigen Oktoberfest. Die Lektüre bringt Milski zu einer grundsätzlichen Frage: „Würde ich unter diesen Umständen noch aufs Oktoberfest gehen?“

Mit den von ihm angesprochenen „Umständen“ meint Milski die Kosten für Bier, Brez'n oder Hendl in den Festzelten. Als Beispiel nennt er Kufflers Weinzelt. Dort koste ein Liter Wasser 15,33 Euro (hochgerechnet von 11,50 Euro für die 0,75-Liter-Flasche). In sieben Zelten liege der Preis für eine Maß Bier bei 15,90 Euro. Wer dazu noch etwas essen möchte, müsse laut Milski für ein halbes Hähnchen „zwischen 17 und 29,90 Euro“ bezahlen. Während er die Preise aufzählt, muss der Sänger immer wieder ungläubig lachen.

„Mir geht's nicht ums Knausern, sondern ums Prinzip“

Zum Abschluss des Clips möchte Milski von seinen Followern wissen, ob sie die Preise für gerechtfertigt hielten. Seinen eigenen Standpunkt macht er in einem Kommentar zum Video deutlich: „Mir geht's nicht ums Knausern, sondern ums Prinzip. Natürlich darf eine Großveranstaltung teuer sein - aber irgendwo hört für mich die Verhältnismäßigkeit auf.“

Mit dieser Einschätzung steht der Reality-Star offenbar nicht alleine da. Eine Nutzerin kommentiert: „Die haben ja wohl nicht mehr alle Latten am Zaun.“ Sie würde „im Leben“ solche Preise nicht bezahlen. Eine weitere Userin erklärt, sie würde „nie und nimmer“ solche „Wahnsinnssummen fürs Oktoberfest ausgeben“. Ein anderer Kommentar lautet: „Da würden mich keine zehn Pferde hinbekommen.“

Ein Beitrag geteilt von Jürgen Milski (@juergen.milski) (tsch)

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