Andrea Kiewel kritisiert die ARD-„Tagesschau“ wegen der Berichterstattung über eine Explosion am Al-Ahli-Krankenhaus in Gaza.
„Taub auf allen Ohren“Andrea Kiewel rechnet wegen Bericht zu Israel-Krieg mit der „Tagesschau“ ab

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Fernsehgarten-Moderatorin Andrea Kiewel hat die ARD-„Tagesschau“ in einem Gastbeitrag für die „Jüdische Allgemeine“ kritisch ins Visier genommen. Sie warf der Sendung vor, auf Propaganda der Hamas hereingefallen zu sein.
Der Anstoß für Kiewels Kritik: Die „Tagesschau“ und die „Tagesthemen“ hatten am vergangenen Mittwoch (18. Oktober 2023) über eine verheerende Explosion am Al-Ahli-Krankenhaus in Gaza berichtet. Sie zitierten Behauptungen, wonach eine israelische Rakete für den Tod von 500 Menschen verantwortlich sei. Diese Information bezogen sie ausschließlich vom Gesundheitsministerium in Gaza, das der Hamas untersteht.
Andrea Kiewel schießt gegen „Tagesschau“
In ihrem Gastbeitrag für die „Jüdische Allgemeine“ äußerte Kiewel deutliche Worte: „WIE, um alles in der Welt, kann die Redaktion der wichtigsten und bekanntesten Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen die Propaganda von Terroristen als Quelle verwenden?“ Sie betonte, dass zum Zeitpunkt der Berichterstattung bereits Expertenmeinungen und Beweise vorlagen, die die Darstellung der Hamas infrage stellten.
Laut Kiewel hat das israelische Militär Beweise veröffentlicht, die darauf hindeuten, dass es eine von der Hamas abgefeuerte Rakete war, die das Krankenhaus traf – und dabei weniger Todesopfer forderte als zuvor berichtet. „Die Verantwortlichen der Hauptnachrichtensendungen der ARD waren taub auf allen Ohren“, bemerkte Kiewel dazu.
Die ZDF-Moderatorin warnte davor, Terroristen als Quellen zu verwenden und appellierte an die Redakteure: „Terroristen, Schlächter, Mörder, Bestien, Geiselnehmer sind keine Quelle. Niemals!“
Andrea Kiewel lebt in Israel, wo auch ihr Partner beheimatet ist, dessen Namen sie allerdings aus der Öffentlichkeit heraushält. Während des Hamas-Angriffs am 7. Oktober war Kiewel auch vor Ort.
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