Obwohl Howard Carpendale derzeit auf Abschiedstour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz reist, sollen Fans auch künftig nicht auf Live-Auftritte des Schlagersängers verzichten müssen. Wie dies möglich sein soll, erklärte der 80-Jährige nun in einem Interview.
Howard Carpendales Abschiedstour ist „kein Abschied von der Bühne“

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Trotzt Abschiedstournee: Howard Carpendale will sich noch nicht von der Bühne verabschieden. (Bild: 2023 Getty Images/Ben Kriemann)
Howard Carpendale ist seit März auf großer Abschiedstour unterwegs. Bis September tritt der 80-Jährige noch in verschiedenen Städten in Deutschland und Österreich auf, zuvor spielte der Sänger unter anderem in Köln, München und Zürich. Ein Abschied im klassischen Sinn soll das aber nicht sein.
Gefühle von Wehmut spielen für ihn offenbar kaum eine Rolle. Gegenüber „ARD Schlagerwelt“ erklärte Carpendale, er sei „nicht so stark“ sentimental, wie viele vermuten würden. Ihm sei wichtig klarzustellen, dass eine Abschiedstournee nicht automatisch seinen Rückzug bedeuten würde. „Auch wenn man dieses Wort 'Abschiedstour' liest - das ist kein Abschied von der Bühne.“
„Wovon ich träume ...“
Schon jetzt denkt der Musiker an neue Möglichkeiten, aufzutreten. Besonders reizen ihn feste Konzertreihen an einem Ort. Dabei schwebt ihm ein konkretes Szenario vor: „Wovon ich träume - falls ich gesund bleibe und so weiter - ist, dass ich mal eine Halle in Hamburg für drei, vier Nächte mieten kann und drei, vier Nächte hintereinander in einem Saal eine Show mache“
Ein solches Konzept hätte für ihn „wahnsinnig große Vorteile“ - etwa, „dass man nicht jedes Mal reisen muss und neu aufbauen und so weiter“. Diese Idee orientiere sich an internationalen Vorbildern. Carpendale verweist auf die „Art und Weise, wie Künstler in Amerika, in Las Vegas arbeiten“. Genau dieses Modell wolle er künftig ausprobieren: „Das ist es, was ich sehr gerne machen möchte nach dieser Tournee.“ (tsch)
