Ridley Scotts „Gladiator“ wurde im Jahr 2000 zu einem großen Kassenschlager und 2001 mit fünf Oscars ausgezeichnet. ProSieben wiederholt das Heldenepos mit Russell Crowe in der Hauptrolle nun zur besten Sendezeit.
Im Free-TVEiner der besten und erfolgreichsten Monumentalfilme aller Zeiten

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Feldherr Maximus (Russell Crowe) führt sein Heer gegen die Germanen in die Schlacht und ist siegreich. (Bild: Universal Pictures)
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Commodus (Joaquin Phoenix, links) will den Thron für sich und ordnet die Ermordung von Maximus (Russell Crowe) und seiner Familie an. (Bild: Universal Pictures)
Große Epen mit antikem Hintergrund wie „Ben Hur“ oder „Cleopatra“ drehte Hollywood vor allem in den 50er- und 60er-Jahren. Billiger produzierte Imitationen entstanden in dieser Zeit außerdem auf dem italienischen Kinomarkt. Nur wenig später verschwand diese Form des Historienspektakels dann in der Versenkung. Ein aufsehenerregendes Comeback gab es erst im Jahr 2000, als Ridley Scott Russell Crowe in „Gladiator“ als unerschrockenen Kämpfer durch das Kolosseum scheuchte.

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Der ehemalige Feldherr Maximus (Russell Crowe) muss in der Arena um sein Leben kämpfen. (Bild: Universal Pictures)
Sagenhafte 458 Millionen Dollar spielte das Heldenepos ein. Bei der Oscar-Verleihung 2001 durften sich die Macher über gleich fünf goldene Statuen, unter anderem in der Kategorie Bester Film, freuen. „Gladiator“ war das erste gemeinsame Projekt von Regisseur Ridley Scott und Schauspieler Russell Crowe, der für seinen Römerpart den Academy Award als bester Hauptdarsteller gewann. Es folgten vier weitere Filme, zuletzt der britisch-amerikanische Abenteuerfilm „Robin Hood“ (2010). ProSieben wiederholt „Gladiator“ (Freitag, 5. Juni, 20.15 Uhr) zur besten Sendezeit.
Spektakuläre Inszenierung des antiken Roms

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Maximus (Russell Crowe) war einst ein siegreicher Feldherr, nun muss er als Gladiator überleben. (Bild: Universal Pictures)

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Imperator Marcus Aurelius (Richard Harris) weiß um die Führungsqualitäten seines Feldherrn. Deshalb soll er seine Nachfolge antreten. (Bild: Universal Pictures)
Der hochdekorierte römische Feldherr Maximus (Crowe) wird in „Gladiator“ nach einer siegreichen Schlacht gegen die germanischen Horden vom scheidenden Imperator Marcus Aurelius (Richard Harris) gebeten, das Reich zu übernehmen. Doch der Kaiser hat nicht mit der Bösartigkeit seines Sohnes Commodus (Joaquin Phoenix) gerechnet. Dieser will selbst die Macht an sich reißen und befiehlt die Exekution von Maximus und seiner Familie. Der verwundete General kann sich jedoch retten, gerät in die Sklaverei und landet schließlich als Gladiator in der Arena. Wegen seiner tödlichen Fähigkeiten vom dekadenten Brot- und Spiele-Publikum geliebt, bereitet er sich auf den Tag vor, an dem er Commodus stürzen und Rache nehmen wird.
In seiner Erzählweise und epischen Spieldauer von 143 Minuten den Hollywood-Klassikern „Ben Hur“ oder „Spartacus“ ähnlich, vermag „Gladiator“ vor allem durch seine spektakuläre Inszenierung zu überzeugen. Ridley Scott ließ am Computer ein antikes Rom errichten, das schöner und authentischer nicht sein könnte. Verblüffend sind die unzähligen, bisweilen grausamen Schlacht- und Kampfszenen, in denen Crowe zusammen mit dem deutschen Muskelmann Ralf Möller die Schwerter schwingt. Weitere Oscars für „Visuelle Effekte“, „Sound“ und „Kostüm-Design“ waren der Arbeit Lohn. (tsch)
