Nach dem Tod von Hayden Panettiere spricht ihr letzter Filmpartner über die gemeinsamen Drehs: Sie habe schwer mit sich zu kämpfen gehabt.
„Sie war sehr einsam“Kollege packt über letzte Dreharbeiten mit Hayden Panettiere aus

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Hayden Panettiere war bis zu ihrem Tod in über 70 Film- und Fernsehrollen zu sehen. (Archivbild)
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Der unerwartete Tod der US-Darstellerin Hayden Panettiere mit nur 36 Jahren sorgt für große Trauer. Ihr Schauspielkollege Justin Chatwin meldet sich nun zu Wort und gibt Einblicke in die Dreharbeiten zu ihrem finalen Film. Dem amerikanischen Magazin „People“ schilderte er, dass Panettiere bei der Entstehung des Psychothrillers „Sleepwalker“ mit gewaltigen privaten Schwierigkeiten rang und auf ihn einen zutiefst isolierten Eindruck machte.
Am 16. August wurde die 36-jährige Panettiere im US-Staat South Carolina ohne Lebenszeichen entdeckt. Erst im Winter 2025 hatte sie zusammen mit Chatwin für den Streifen „Sleepwalker“ gedreht. Der Film kam im Januar heraus. In dem Werk spielt die Darstellerin eine Mutter, die nach einem tragischen Verkehrsunfall mit dem Tod ihrer Tochter klarkommen muss.
Harte Themen am Set: Sucht und Trauma waren kein Tabu
Chatwin, der Panettiere noch von ihrer gefeierten Serie „Heroes“ kannte, bemerkte eine deutliche Veränderung im Vergleich zu damals. Im Interview mit „People“ sagte er, dass er selbst seit 15 Jahren trocken ist und die Fallstricke von Suchterkrankungen im Showgeschäft aus eigener Erfahrung versteht.
Er habe gespürt, dass sie mit sich rang, berichtet Chatwin weiter. Ihre professionelle Arbeit habe er hochgeachtet, aber gleichzeitig ihre große Einsamkeit bemerkt. Das Thema des Films sei außerdem sehr nah an ihren eigenen Erlebnissen gewesen. Schon früh habe Panettiere ihm von Klinikaufenthalten, traumatischen Erfahrungen und ihrer Sucht erzählt.
Zahlreiche Leute am Set hätten sie einfach als herzliche Person bezeichnet, und das sei sie auch gewesen. Aber als Darsteller lernt man, eine Maske zu tragen. Er sei dankbar gewesen, dass sie diese ihm gegenüber fallen ließ und ehrlich über ihre Geschichte sprach.
Regisseur mit emotionalen Worten über die Verstorbene
Brandon Auman, der Autor und Regisseur des Films, zeigte sich ebenfalls schockiert vom Tod der Darstellerin. „Ich bin vollkommen erschüttert“, sagte Auman zu „People“. Panettiere sei eine außergewöhnliche und zugängliche Person gewesen, die ihn viel gelehrt habe. Während der Drehs sprach sie offen über die letzten Jahre und die Parallelen zu ihrer Rolle. Ihre tiefsinnige und nachdenkliche Art habe ihn schwer beeindruckt.
Erst 2023 feierte Panettiere mit dem Horrorfilm „Scream VI“ ihr Comeback auf der großen Leinwand, nachdem sie sich für einige Jahre komplett aus dem Rampenlicht verabschiedet hatte. Im Mai brachte sie ihre Autobiografie „This Is Me: A Reckoning“ heraus. Darin schrieb sie schonungslos über ihre Sucht und die traumatischen Erlebnisse ihrer Jugend. (red)
