Der Designer hat sichtbar abgespeckt. Wie viel jetzt schon runter ist und was noch passieren soll.
Die Kilos purzeln!Guido Maria Kretschmer hat abgespeckt – und er will noch mehr!

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Guido Maria Kretschmer hat neun Kilo abgenommen. Es soll aber weitergehen! (Archivbild)
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Da ist eindeutig weniger von ihm da: Guido Maria Kretschmer hat sichtbar Gewicht verloren. Der 61-jährige Designer und Fernsehmoderator hat der „Münchner Abendzeitung“ offen von den verlorenen Pfunden erzählt. Außerdem verrät er, was für ihn Ästhetik ausmacht.
Den Rahmen für das Gespräch lieferte ein Laden auf Zeit. Am Münchner Viktualienmarkt hat die fränkische Wohnmarke Loberon einen Pop-up-Store eröffnet. Mit ihr zusammen hat Kretschmer die Kollektion „Light & Elegance“ entworfen.
Neun Kilo runter: So blieb Kretschmer beim Knabbern hart
Wer ihn jetzt sieht, merkt sofort: Der Mann ist deutlich schmaler geworden. Kretschmer selbst nennt die Zahl ganz offen. „Ich habe neun Kilo abgenommen. Ich hatte eine Phase, in der ich die anderen ganz entspannt knabbern ließ, während ich standhaft blieb“, erzählt der Moderator. Fertig ist er damit aber noch nicht. Fünf Kilo sollen noch runter. Und das, obwohl er sich das Essen inzwischen wieder etwas mehr gönnt.
Doch nicht nur um die Waage ging es. Der Modeschöpfer sprach auch darüber, was Zuhause für ihn bedeutet. Für ihn hat das vor allem mit Gefühl zu tun, mit emotionaler Verbundenheit.
Im Interview mit der „Münchner Abendzeitung“ bringt er es so auf den Punkt: „Wenn man Dingen, Tieren oder Menschen eine Bedeutung gibt und den Rhythmus erlebt, dann ist das für mich die Bedeutung eines Zuhauses. Und wenn da jemand ist, der mich liebt, dann ist das die Endstufe.“
Seit 41 Jahren ist Kretschmer mit seinem Partner Frank Mutters zusammen. Und wer hat in den gemeinsamen Räumen das Sagen? Beim Einrichten führt nach seinen Worten größtenteils er selbst Regie.
Auch eine Frau hatte stets ein Wörtchen mitzureden: seine Mutter, die vor drei Jahren gestorben ist. Sie habe seine Kollektionen immer mitgeprägt. Denn die Hälfte der Stücke musste ihren Geschmack treffen.
Riesensofas, halbe Wände – und wie Kretschmer auf die Münchner blickt
Bei manchen Wohntrends hört für Kretschmer der Spaß auf. Halbhoch gestrichene Wände? Nichts für ihn. Zu große Sofas? Ebenfalls ein klares Nein. Mit einem Augenzwinkern schlug er sogar vor, an Schulen ein „Pflichtfach für Ästhetik-Lehre“ einzuführen.
Was ein Zimmer gelungen macht, erklärt er so: Haupt- und Nebenelemente müssen ausgewogen kombiniert sein. Dazu braucht es das richtige Zusammenspiel aus Licht, Farbe und Textilien. Und ein Detail ist für ihn nicht verhandelbar: In jedes Wohnzimmer gehört ein Teppich. Der Grund ist simpel – Kretschmer legt sich nämlich gern auf den Boden.
Auch zum Stil der Menschen in München hatte der Moderator der Sendung „Shopping Queen“ etwas zu sagen. „Die Münchner haben einen Hang zum Eleganten, Wertigen und leicht Konservativen“, findet er. Bei aller Tradition gehe es dort aber immer um ein schickes Gesamtbild. (red)
