„Goodbye Deutschland“ Kölner Marco Gülpen überrascht mit Beichte: „Mit 15 fand ich es ganz zufällig heraus“  

Das Leben des „Goodbye Deutschland“-Auswanderers Marco Gülpen, hier gemeinsam mit Ehefrau Tamara und Sohn Giulio, stellte sich im Alter von 15 Jahren von jetzt auf gleich auf den Kopf.

Das Leben des „Goodbye Deutschland“-Auswanderers Marco Gülpen, hier gemeinsam mit Ehefrau Tamara und Sohn Giulio, stellte sich im Alter von 15 Jahren von jetzt auf gleich auf den Kopf.

Als „Goodbye Deutschland“-Auswanderer Marco Gülpen 15 Jahre alt war, erfährt er ganz plötzlich von einem wichtigen Detail, das sein Leben von heute auf morgen verändern sollte. 

Stellen Sie sich vor, dass Sie 15 Jahre lang Zimmer an Zimmer mit einem Menschen leben, der vorgibt etwas zu sein, das er nicht ist. Doch dann fällt plötzlich alles wie ein Kartenhaus in sich zusammen und die Wahrheit verändert Ihr Leben binnen eines Wimpernschlags.

Genau das erlebte „Goodbye Deutschland“-Auswanderer Marco Gülpen (am 3. Juli 2022, ab 20.15 Uhr bei „Das perfekte Promi Dinner“ auf VOX) in seiner Jugend, als er etwas herausfand, das sein Leben komplett auf den Kopf stellen sollte. 

„Goodbye Deutschland“: Marco Gülpen – „Meinen leiblichen Vater habe ich niemals kennengelernt“

„Als ich 15 Jahre alt war, fand ich ganz zufällig heraus, dass mein vermeintlicher Vater gar nicht mein leiblicher Vater war. Er war lediglich mein Stiefvater“, gesteht der kölsche Mallorquiner, der auf der Balearen-Insel ein Hostel betreibt, im EXPRESS.de-Interview.

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„Ich brauchte damals einen Reisepass. Aus irgendeinem Grund habe ich deshalb in unser Familien-Stammbuch geschaut und dort fiel es mir sofort auf. Meinen leiblichen Vater habe ich bis heute niemals kennengelernt. Ich weiß allerdings, dass er Portugiese ist.“

Diese lebensverändernde Information traf den TV-Auswanderer allerdings nicht wie der Schlag. Es war stattdessen ein völlig anderes Gefühl, das sich im Rheinländer breitmachte. „Der Moment, als ich davon erfuhr, war ganz anders, als man sich das vielleicht vorstellt. Ich fühlte mich weder traurig noch enttäuscht. Es war vielmehr ein intensives Bestätigungsgefühl“, erklärt Marco Gülpen. Er hatte zuvor bereits geahnt, dass etwas nicht stimmen kann. Er und sein Stiefvater seien grundverschieden gewesen.

„Unsere Beziehung war zu keiner Zeit schlecht. Ich hatte eine gute Kindheit. Aber ich spürte deutlich, dass er mich nicht so behandelt, wie man sein leibliches Kind behandeln würde. Ich weiß das, weil ich mittlerweile selbst Vater eines Sohnes bin. Mein Stiefvater gab mir nie wirklich zu spüren, dass ich ihm wichtig bin. Höchstens dann, um bei meiner Mutter einen guten Eindruck zu hinterlassen.“ 

„Goodbye Deutschland“: Marco Gülpen zeigt Verständnis für seinen Stiefvater 

Trotz fehlender Vaterfigur zeigt Marco Gülpen Verständnis für seinen mittlerweile verstorbenen Stiefvater. Er habe vor seiner Beziehung mit Partnerin Tamara selbst mal in einer ähnlichen Situation gesteckt.

„Als ich 20 Jahre alt war, hatte ich eine Freundin, die ein sehr kleines Kind von einem anderen Mann hatte. Damals habe ich genau das empfunden, was mein Stiefvater damals auch empfunden haben muss. Ich habe mich mit dem Kind gut verstanden, aber ich hegte keinerlei väterlichen Gefühle für den Nachwuchs meiner damaligen Freundin. Es war einfach da.“ 

Aus diesem Grund suchte Marco Gülpen irgendwann das Gespräch mit seinem Stiefvater. Wollte diesem die Hand reichen und ihm verständnisvoll zu verstehen geben, dass er sein Handeln verstehen könne. Doch vergebens. Auch das Gespräch erzielte nicht die gewünschte Wirkung. Beide gingen ihrer Wege.

„Goodbye Deutschland“: Marco Gülpens leiblicher Vater spielt wichtige Rolle 

Obwohl Marco Gülpen seinen leiblichen Vater niemals kennenlernte –  seine Mutter trennten sich in seiner frühsten Kindheit von dem Mann – spielt dieser in Gülpens Leben eine entscheidende Rolle.

Sehen Sie hier ein Instagram-Foto von Marco Gülpen und seinem Sohn:

Sowohl der „Goodbye Deutschland“-Auswanderer (als Zweitname), als auch sein Sohn tragen den Namen des Portugiesen. Giulio! 

„Ich habe meinen Sohn ganz bewusst nach meinem leiblichen Vater benannt. Ich glaube, dass man daran wirklich gut erkennt, wie sehr ich an meinen Wurzeln hänge. Auch wenn ich ihn bis heute niemals getroffen habe.“ (cw)

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