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Franziska Weisz„Schon als Kind ahmte ich sämtliche Comedians nach“

Mit dem Film „Hundstage“ legte Weisz 2001 einen fulminanten Start in der Filmbranche hin. Seitdem zählt die Österreicherin zu den gefragtesten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum. Außerdem hat die 45-Jährige, die in London studierte, einen Abschluss in Entwicklungs- und Umweltpolitik.   (Bild: 2026 Getty Images/Gerald Matzka)

Copyright: 2026 Getty Images/Gerald Matzka

Mit dem Film „Hundstage“ legte Weisz 2001 einen fulminanten Start in der Filmbranche hin. Seitdem zählt die Österreicherin zu den gefragtesten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum. Außerdem hat die 45-Jährige, die in London studierte, einen Abschluss in Entwicklungs- und Umweltpolitik. (Bild: 2026 Getty Images/Gerald Matzka)

In einem Interview zum Start der neuen ZDF-Serie „Mordufer“ verrät Franziska Weisz, dass sie beinahe etwas ganz anderes studiert hätte.

Schauspielerin Franziska Weisz ist als Ermittlerin zurück: Die ehemalige „Tatort“-Kommissarin ist ab 6. März im neuen ZDF-Feitagskrimi „Mordufer“ zu sehen. (Bild: 2025 Getty Images/Andreas Rentz)

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Schauspielerin Franziska Weisz ist als Ermittlerin zurück: Die ehemalige „Tatort“-Kommissarin ist ab 6. März im neuen ZDF-Feitagskrimi „Mordufer“ zu sehen. (Bild: 2025 Getty Images/Andreas Rentz)

Das Schauspielen hat Franziska Weisz schon immer begeistert: „Schon als Kind ahmte ich sämtliche Comedians nach, zum Beispiel Jerry Lewis“, verrät die Schauspielerin im Interview mit der Agentur teleschau. „Vor allem aber Otto Waalkes war mein Idol. Ich beherrsche noch heute sämtliche Grimassen und Geräusche, die Otto produziert“, erinnert sich die Österreicherin im Gespräch. Diese führte sie dann vor, wenn ihre Mutter freitagabends von ihren Freundinnen Besuch hatte.

Nach der Schule strebte sie dennoch erst einen anderen Beruf an: „Als ich ihr mit 18 Jahren sagte, dass ich Wirtschaft studieren will, sagte sie: 'Mach dich nicht unglücklich!'“, erinnert sich die 45-Jährige. Heute ist die Schauspielerin überzeugt, dass ihre Mutter „da wohl schon den besseren Riecher“ als sie selbst hatte. 1999 wurde Weisz dann zufällig vom österreichischen Regisseur Ulrich Seidl entdeckt und schlug den Weg der Schauspielerei ein.

„Ich bin kein Mensch, der etwas abbricht“

Zwei Frauen, zwei Generationen: Doro Beitinger (Franziska Weisz, links) ermittelt in „Mordufer“ mit ihrer jüngeren Chefin Chiara Locatelli (Maria Wördemann). Die beiden wachsen schnell zu einem eingeschworenen Team zusammen - ganz ohne Rivalitäten und Kompetenzgerangel.
 (Bild: ZDF/Constantin Campean)

Copyright: ZDF/Constantin Campean

Zwei Frauen, zwei Generationen: Doro Beitinger (Franziska Weisz, links) ermittelt in „Mordufer“ mit ihrer jüngeren Chefin Chiara Locatelli (Maria Wördemann). Die beiden wachsen schnell zu einem eingeschworenen Team zusammen - ganz ohne Rivalitäten und Kompetenzgerangel. (Bild: ZDF/Constantin Campean)

Gleich im ersten Fall gibt es eine verbrannte Leiche: Gregor Eisen (Ronald Kukulies) zeigt den Kommissarinnen Chiara Locatelli (Maria Wördemann, rechts) und Doro Beitinger (Franziska Weisz) den Fundort. Das Opfer war Schönheitschirurgin in einer nahegelegenen Klinik.
 (Bild: ZDF/Patrick Pfeiffer Konstanz)

Copyright: ZDF/Patrick Pfeiffer Konstanz

Gleich im ersten Fall gibt es eine verbrannte Leiche: Gregor Eisen (Ronald Kukulies) zeigt den Kommissarinnen Chiara Locatelli (Maria Wördemann, rechts) und Doro Beitinger (Franziska Weisz) den Fundort. Das Opfer war Schönheitschirurgin in einer nahegelegenen Klinik. (Bild: ZDF/Patrick Pfeiffer Konstanz)

Im Interview erinnert sie sich daran, wie es zu ihrem ersten Film kam: „Der Caster Markus Schleinzer, mittlerweile selbst ein namhafter Regisseur, sagte irgendwann: 'Pass auf, wir improvisieren jetzt'. Dann gab er mir einen Text. Und zwar eine Szene für 'Hundstage'.“ Bald darauf stand sie am Filmset vor der Kamera. Der Film „Hundstage“ wurde zum Erfolg - und Weisz' Karriere nahm Fahrt auf.

Nach dem Durchbruch zog es sie jedoch zunächst nach London, wo sie Entwicklungs- und Umweltpolitik studierte. „In der Zwischenzeit kam der Film in die Kinos und wurde ein Riesenerfolg. Ich bin kein Mensch, der etwas abbricht“, stellt sie im Gespräch mit der Agentur teleschau klar. Also beendete sie ihr Studium und schaffte es anschließend, „nahtlos wieder in der Filmbranche Fuß zu fassen“. Mit dem ersten Film nach ihrer Rückkehr aus London wurde Franziska Weisz als Shooting Star des Europäischen Films bei der Berlinale ausgezeichnet.

In der neuen ZDF-Serie „Mordufer“ (ab Freitag, 6. März, immer freitags, um 20.15 Uhr) verkörpert Franziska Weisz die Anfang 40-jährige Doro Beitinger, die nach längerer Pause in den Dienst bei der Kriminalpolizei zurückkehrt. Dort begegnet sie ihrer neuen Vorgesetzten Chiara Locatelli (Maria Wördemann), die jünger ist. Trotz unterschiedlicher Generationen und Lebensentwürfe entdecken die beiden, dass sie beruflich hervorragend harmonieren und als Team überraschend gut zusammenarbeiten. (tsch)

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