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Riesen-Ehre für Frank Elstner – doch die Grimme-Chefin schlägt Alarm

Deutscher Fernsehpreis

Copyright: Rolf Vennenbernd/dpa

Der TV-Moderator Frank Elstner bekommt einen Grimme-Sonderpreis. (Archivbild)

Frank Elstner, der Kopf hinter „Wetten, dass..?“, erhält einen ganz besonderen Preis. Aber bei der Verkündung der Gewinner gibt es auch einen Dämpfer: Wichtige Krisen unserer Zeit wurden einfach ignoriert.

Eine besondere Würdigung für eine TV-Ikone: Frank Elstner, der Schöpfer von „Wetten, dass..?“, wird dieses Jahr mit einem Sonderpreis des Grimme-Instituts geehrt. Wie das Institut am Donnerstag in Marl verkündete, wird der 83-Jährige nicht allein für seine herausragende Arbeit im Fernsehen, sondern auch für sein Wirken als Stimme für soziale Belange ausgezeichnet. Seit vielen Jahren setzt sich Elstner für Menschen mit Parkinson ein und fördert die Parkinson-Stiftung.

Am 24. April findet in Marl die feierliche Gala statt, bei der die in der Fernsehbranche hoch angesehenen, aber undotierten Auszeichnungen überreicht werden. Wie die dpa meldet, erhalten alles in allem 16 Produktionen einen Grimme-Preis, ergänzt durch drei zusätzliche Sonderauszeichnungen.

Fehlt es an Mut?

Çiğdem Uzunoğlu, die Leiterin des Grimme-Instituts, würdigte, dass Themen wie Rassismus, Rechtsextremismus und die schwierige Situation im Gesundheitswesen vielfältig dargestellt würden. Sie wies jedoch auch auf deutliche Leerstellen hin: „Die Kriege in Europa und im Nahen Osten kommen nicht vor, ebenso die Klimakrise. Fehlt es hier an Mut?“

In der Sparte Information & Kultur geht zum ersten Mal eine Trophäe an den Sender RTL2. Prämiert wurde der Zweiteiler „Hass.Hetze.Hoffnung“, der sich mit alltäglichem Rassismus gegenüber Menschen mit asiatischem Erscheinungsbild befasst. Die Jury ehrte zudem zwei umfangreiche Kino-Dokumentationen: „Das leere Grab“ (ZDF – Das kleine Fernsehspiel) zur Rückgabe menschlicher Gebeine aus der Kolonialepoche und „Petra Kelly – Act Now!“ (rbb/BR/RB/ARTE) über die Grünen-Mitbegründerin.

Golineh Atai für herausragende Berichte geehrt

Für ihre besondere journalistische Leistung wird dieses Jahr Golineh Atai, die ZDF-Korrespondentin in Kairo, geehrt. Die Jury hob ihre besonnen vorgetragenen und analytisch brillanten Reportagen aus dem arabischen Raum lobend hervor.

Im Bereich Fiktion konnte unter anderem ein Frankfurter „Tatort“ überzeugen und einen Grimme-Preis gewinnen: der Krimi „Tatort – Dunkelheit“ (ARD Degeto/hr). Darin geht es um einen Serienkiller, dessen Verbrechen ans Licht kommen, nachdem bei der Auflösung einer Wohnung Leichenteile gefunden werden. Eine weitere Auszeichnung ging an „Die Affäre Cum-Ex“, ein Finanzthriller über ein weltweites Betrugsmodell (ZDF).

Auch Comedy und Wissens-Shows unter den Gewinnern

Einen Preis in der Kategorie Unterhaltung sicherte sich die Juryentscheidung zufolge die Prime-Video-Produktion „Gerry Star“. Die Comedy-Serie handelt von einem gescheiterten Musikmanager, der sich als Star-Produzent, Frauenheld und Unternehmer inszeniert. Ebenfalls prämiert wurden „MAITHINK X – Die Show (2025)“ (ZDF), ein Wissensformat mit der Chemikerin Dr. Mai Thi Nguyen-Kim, sowie „smypathisch – die show“ (ZDF/funk), ein Talkformat mit Marie Lina Smyrek.

In der Sektion „Kinder & Jugend“ bekommt der Kinder-Spielfilm „Grüße vom Mars“ (NDR, hr, KiKa/MDR) einen Grimme-Preis. Der Streifen handelt von einem zehnjährigen Jungen mit Autismus, dessen wohlgeordneter Tagesablauf durch einen vierwöchigen Aufenthalt bei seinen Großeltern durcheinandergebracht wird. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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