Finnland steht bei den Wettbüros ganz weit vorne und wird schon als Gewinner gehandelt. Jetzt legt die EBU noch einen drauf.
EBU genehmigt Mega-VorteilSteht der Sieger beim ESC 2026 schon fest?

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Linda Lampenius x Pete Parkkonen vertreten Finnland beim Eurovision Song Contest 2026.

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Die ESC-Welt blickt gespannt auf Österreich! Während das große Finale am 16. Mai in Wien steigt, richten sich bereits jetzt alle Augen auf das erste Halbfinale am 12. Mai. Dort will Finnland mit einer Entscheidung für ein Beben sorgen, die es so seit Jahrzehnten nicht mehr gab.
Historische Entscheidung der EBU
Es ist eine Nachricht, die den Wettbewerb verändert: Finnland tritt mit einer echten Sonderlocke an. Die finnische Violinistin Linda Lampenius hat von der EBU tatsächlich grünes Licht bekommen. Das bedeutet: Sie darf beim Song „Liekinheitin“ (zu Deutsch: „Flammenwerfer“) ihre Geige live spielen.

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Bei Linda Lampenius x Pete Parkkonen aus Finnland wird es feurig auf der Bühne. Doch nicht nur das Feuer ist echt. Auch die Violine wird live gespielt.
Was nach einer Kleinigkeit klingt, ist eine echte Sensation. Seit 1998 herrscht beim ESC ein striktes Verbot für Live-Instrumente. Alles kam bisher vom Band, nur der Gesang war echt. Damit sollte verhindert werden, dass wertvolle Sekunden beim Umbau oder Stimmen der Instrumente verloren gehen. Doch Finnland bricht jetzt das Playback-Gesetz!
Der „Flammenwerfer“-Effekt in den Wettbüros
Der schwedische Rundfunk spricht bereits von einer „historischen Entscheidung“. Und die Buchmacher? Die reagieren sofort! Durch diese Sondergenehmigung bekommt der finnische Beitrag mit Sänger Pete Parkkonen noch mehr Aufmerksamkeit, die man mit Geld nicht kaufen kann. Dabei steht Finnland ohnehin schon seit Wochen auf Platz eins der Wettquoten.
Ist das der Authentizitäts-Bonus? Während die Konkurrenz zu perfekt poliertem Konserven-Sound tanzt, liefert Finnland echtes Handwerk. Das riecht nach massiven Punkten von den Fachjurys!
Steht der Sieger schon fest?
Die Risiko-Wette: Expertinnen und Experten fragen sich, ob der Soundmix in der Halle die Live-Geige perfekt einfangen kann. Wenn es klappt, könnte Finnland bereits am 12. Mai zum endgültigen Favoriten für das große Finale aufsteigen.
Noch mischen in den Tabellen von „Eurovision World“ auch andere Nationen, doch der „Finnland-Faktor“ wirbelt derzeit alles durcheinander. Das Momentum liegt klar bei den Skandinaviern und ihrem „Flammenwerfer“. Deutschland hingegen bildet mit Sarah Engels aus Köln trotz ihrem WOW-Auftritt aktuell eher eines der Schlusslichter und liegt weit hinten.
