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Wegen HaalandIrrer Hype: Kinder plündern Gemüseabteilungen

Erling Haaland im Dress von Manchester City.

Copyright: Mark Cosgrove/News Images via ZUMA Press Wire/dpa

Verspeist liebend gerne Karotten: Erling Haaland.

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Der Norweger sorgt für einen irren Hype in seiner Heimat.

Ein Fußball-Held krempelt die Ernährungsgewohnheiten in seiner Heimat um. Norwegens Kinder verzichten auf Süßes für Gemüse, dank ihres Idols Erling Haaland.

Erling Haaland ist nicht nur auf dem Spielfeld ein Phänomen. In seinem Heimatland Norwegen hat der Top-Stürmer einen verrückten Trend losgetreten. Die Kleinen verlangen plötzlich nach Möhren anstelle von Schokolade. Ein unerwarteter Nebeneffekt, der Gemüsebauern und Erzeuger jubeln lässt.

Der Hype nahm richtig Fahrt auf, nachdem der 26-jährige Angreifer bei der WM alle Blicke auf sich zog. Seitdem explodieren die Verkaufszahlen. Dahinter steckt auch eine clevere Werbeaktion des Lebensmittelhändlers Bama. In den Spots preist Haaland knackiges Gemüse aus Norwegen an und isst es selbst.

Der „Haaland-Effekt“: Darum sind Norwegens Kids verrückt nach Möhren

Das ist kein bloßes Gefühl, das belegen handfeste Daten. Eine herausragende Saison für norwegische Karotten meldet das Landbruksdirektoratet. Etwa 100 Tonnen mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden verkauft. Die Branche spricht ganz klar vom „Haaland-Effekt“. Und die Eltern? Die sind begeistert über die gesündere Ernährung ihrer Kinder.

Schon länger tauchen immer wieder Clips und Fotos auf, die den Star von Manchester City beim Knabbern einer Karotte im Auto zeigen. Doch erst durch seine enorme Popularität nach der Weltmeisterschaft und die Werbeclips wurden diese einfachen Momente zu einem echten Vorbild für seine jungen Anhänger.

Statt Schoko-Riegel: Haaland macht Karotte zum Kult-Snack

Der absolute Wahnsinn: Väter und Mütter erzählen, dass ihre Kids am Wochenende nicht mehr nach Naschkram betteln. Stattdessen fordern sie „Haaland-godteri“. Das ist Norwegisch und bedeutet übersetzt „Haalands Süßigkeiten“. Gemeint ist damit aber nichts anderes als eine simple Karotte.

Damit wird der Fußballprofi, der regelmäßig die Vorzüge von Gemüse aus Norwegen lobt, quasi über Nacht zum Gesundheits-Idol. Ein Signal, das Fachleute als unglaublich wichtig bewerten.

Ernährungswissenschaftler bestätigen: Idole wie Haaland können einen gewaltigen Unterschied machen. Sie können helfen, dass Kinder auf Dauer mehr Obst und Gemüse zu sich nehmen. Denn was man als Kind lernt, behält man oft ein Leben lang bei.

Ob der Gemüse-Hype von Dauer sein wird, muss die Zukunft zeigen. Aber eines hat der Torjäger schon jetzt bewiesen: Sein Einfluss reicht weit über den Fußballplatz hinaus – und er kann sogar eine einfache Möhre plötzlich richtig cool machen. (red)

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