Eklat um „N…kuss“Ex-Nationaltorwart fliegt hochkant aus TV-Show

Eike Immel schaut ernst.

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Eike Immel gehörte als Nationalspieler bei den Weltmeisterschaften 1982 und 1986 und den Europameisterschaften 1980 und 1988 dem Kader an.

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Blitz-Rauswurf beim „Promi-Büßen“: Ex-Nationaltorwart Eike Immel fliegt nach nur 48 Stunden aus der Show.

Großer Wirbel um Eike Immel. Der 65-jährige Ex-Nationaltorwart sollte in der Joyn-Show „Das große Promi-Büßen“ eigentlich Reue zeigen, doch stattdessen schoss er sich laut Berichten nach nur zwei Drehtagen selbst ins Abseits. Wie laut der „Bild“-Zeitung aus Produktionskreisen zu hören ist, kam es am Set in Österreich zu hitzigen Diskussionen und heftigen Grenzüberschreitungen. Für die TV-Legende war das Gastspiel damit nach 48 Stunden vorzeitig beendet.

Eigentlich sollte sich Immel in der Reality-Show wegen seiner jüngsten Justiz-Probleme rechtfertigen. Im vergangenen Jahr war er wegen Betrugs in 107 Fällen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Berufungsverhandlung soll im September stattfinden.

„N...kuss“: Streit um Begriffe und die Nationalhymne

Auslöser für den vorzeitigen Rauswurf am Set in der Steiermark waren offenbar verbale Fehltritte des ehemaligen Bundesliga-Stars. Laut Produktionskreisen soll Immel mit anderen Teilnehmenden über die Verwendung des Begriffs „N...kuss“ diskutiert und sich trotz Ermahnung der Verantwortlichen geweigert haben, das Wort nicht mehr zu benutzen.

Damit nicht genug: Zudem soll der 65-Jährige die erste Strophe des Deutschlandliedes zitiert haben, die stark mit nationalistischem Gedankengut verknüpft ist. Nach mehreren Vorfällen innerhalb kürzester Zeit zog die Produktion die Reißleine. Auch ein heftiger Streit mit Show-Kollegin Georgina Fleur soll vorgefallen sein, dieser war laut Informationen aber nicht der Hauptgrund für das vorzeitige Aus.

Joyn-Sprecher Christoph Körfer bestätigte gegenüber „Bild“ das vorzeitige Ende offiziell: „Das Camp musste er bereits am zweiten Abend aufgrund mehrfacher Grenzüberschreitungen verlassen. Warum es zu seinem Ausschluss aus dem ,Promi-Büßen‘ kam, können die Zuschauerinnen und Zuschauer im Herbst auf Joyn sehen.“

Das sagen Immel und sein Anwalt

Eike Immel selbst wehrt sich gegen den Vorwurf, rassistisches oder rechtes Gedankengut zu teilen. Er erklärte der „Bild“, er habe lediglich über frühere Zeiten im Stadion gesprochen und den umstrittenen Begriff im Rahmen einer Diskussion über eine angebliche „Sprachpolizei“ verwendet.

Er sei auf den Zoff nicht stolz und wolle um Entschuldigung bitten. Gewisse Dinge seien für ihn über 55 Jahre lang normal gewesen, er wisse aber, dass man das heute nicht mehr sage.

Sein Strafverteidiger Burkhard Benecken verwies zudem auf die aktuelle Belastung seines Mandanten. Immel stehe wegen der im September anstehenden Berufungsverhandlung unter extrem hoher Anspannung und hohem Stress, was die Situation miterkläre. Der Vorfall werde jedoch bedauert. (jag)

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