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Drakes großer GegenschlagRapper veröffentlicht drei Alben und rechnet mit Kendrick Lamar ab

Rapper Drake

Copyright: Mark J. Terrill/AP/dpa

Auf den Alben verarbeitet der Musiker Drake unter anderem seinen öffentlich ausgetragenen Streit mit Rap-Star Kendrick Lamar. (Archivbild)

Drake schlägt zurück: Drei neue Alben gegen Kendrick Lamar.

Ein Beben in der Musikwelt! Rapper Drake meldet sich zurück – und das mit einem Knall. Gleich drei Alben auf einmal, eine Abrechnung mit seinem Rivalen Kendrick Lamar und so private Einblicke wie noch nie.

Die Fans und die gesamte Musikbranche sind baff: Der kanadische Rap-Star Drake (39) hat am Freitag ohne Vorwarnung eine musikalische Bombe platzen lassen. Mit „Iceman“, „Habibti“ und „Maid Of Honour“ sind gleich drei komplette Alben erschienen. Die insgesamt 43 Tracks sind eine Kampfansage.

Diese Veröffentlichungen sind Drakes erste Solo-Projekte, nachdem sein heftiger Konflikt mit Rap-Ikone Kendrick Lamar 2024 seinen Höhepunkt erreichte. Lamars Antwort-Song „Not Like Us“ räumte mehrere Grammys ab und kratzte gewaltig am Ruf von Drake. Nun holt der Musiker, dessen richtiger Name Aubrey Drake Graham ist, zum Gegenzug aus.

Der große Konter gegen Kendrick Lamar

Drake nimmt in etlichen seiner neuen Lieder den Konflikt erneut ins Visier. Wie der Sender BBC berichtet, macht er Lamar den Vorwurf, seine Wurzeln in Compton (Los Angeles, Kalifornien) nur für PR-wirksame Spendenaktionen auszuschlachten, obwohl er schon lange ein Leben im Luxus an einem anderen Ort genießt. Weitere Textpassagen attackieren laut Medienberichten die Erfolgsstatistiken von Lamar. Das Musikmagazin „Rolling Stone“ berichtet, Drake impliziere, die Abrufzahlen seines Widersachers seien manipuliert und nach oben korrigiert worden.

Seitenhiebe auch für andere Promis

Aber Lamar ist nicht der Einzige, der verbale Spitzen abbekommt. Anscheinend verteilt Drake auch an andere bekannte Persönlichkeiten. ESPN zufolge nimmt Drake im Lied „Make Them Remember“ Basketball-Ikone LeBron James ins Visier. Der Grund: James war während des Rap-Konflikts bei einem Auftritt von Lamar anwesend. Das Fachportal „Hot97“ interpretiert darüber hinaus einige Textzeilen als Attacken gegen Jay-Z und seine dominante Stellung im Rap-Geschäft.

So privat wie nie: Angst um den kranken Vater

Eine besonders private Seite zeigt Drake im Opener-Track von „Iceman“. Der 39-Jährige thematisiert darin die Krebsdiagnose seines Vaters Dennis Graham. Zudem rappt er über psychischen Stress, den Erwartungsdruck bezüglich der neuen Musik, die Konsequenzen des Konflikts mit Lamar, das Älterwerden und seine Verantwortung innerhalb der Familie. Die Publikation „The Independent“ bezeichnete das Lied als einen seltenen Riss in Drakes „diamantbesetzter Panzerung“, bemängelte die drei Werke jedoch als überladen und unausgewogen.

Die ersten Kritiken zu der Album-Schwemme sind ebenfalls durchwachsen. Die Musikjournalistin Mary Mandefield bezeichnete die 43 Lieder als „exzessiv“, wie die BBC sie wiedergibt. In zahlreichen Medienberichten lautet der Grundton, dass Masse nicht zwangsläufig Klasse bedeutet.

Irre PR-Aktion in Toronto eskaliert

Bereits im Vorfeld hatte Drake mit einer spektakulären Werbeaktion in seiner Heimat Toronto für Furore gesorgt. Mitten in der City wurde eine knapp acht Meter hohe Eisskulptur errichtet. Darin eingefroren: das Erscheinungsdatum für „Iceman“. Die Lage geriet außer Kontrolle, als Fans versuchten, den Eisklotz mit Spitzhacken, Hämmern und sogar Flammenwerfern zu knacken.

Am Ende mussten die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr anrücken, um die Aktion zu beenden und die Menschenmenge aufzulösen. Die erlösende Nachricht: Laut offiziellen Angaben der Polizei kam bei dem ganzen Chaos niemand zu Schaden. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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