Über seinen umstrittenen Femizid-Witz spricht Dieter Nuhr bei „Inas Nacht“ nicht - schließlich wurde die Sendung bereits Monate vor dem Skandal aufgezeichnet. Im ARD-Kneipentalk erzählt der Kabarettist stattdessen von den Macken seiner Ehefrau.
Dieter Nuhr spricht bei „Inas Nacht“ über Eigenheit seiner Ehefrau„Kann man anderen Menschen nicht zumuten“

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Bei „Inas Nacht“ sprach Dieter Nuhr mit Ina Müller über die Eigenheiten seiner Ehefrau. (Bild: NDR/Morris Mac Matzen)
Mit seiner Frau sei ihr Gast schon „sehr lange“ verheiratet, weiß Ina Müller. Für seine Gattin habe sich Dieter Nuhr einst auch deshalb entschieden, weil sich diese „so gut mit Fußball“ auskenne, ergänzt die Moderatorin. Der Kabarettist erinnert sich: „Wir haben erst nur Fußball geguckt zusammen. Und dann hat sich unser Interessenfeld erweitert.“
Bei „Inas Nacht“ erzählt der umstrittene Komiker - der seinen kontroversen Witz über Femizide erst zwei Monate nach der Aufzeichnung des nun ausgestrahlten Kneipentalks machte - von den hitzigen Fernsehabenden im Hause Nuhr: „Ich kann mit meiner Frau Fußball eigentlich nur zu zweit gucken, weil sie zu laut wird. Das kann man anderen Menschen nicht zumuten.“ Er präzisiert: „Wenn man aufspringt, auf den Fernsehr zuäuft, um dem Spieler was beizubringen ...“ Halb so wild, findet Ina Müller: „Das ist doch der Spaß am Fußball!“
Dieter Nuhr gesteht: „Wir haben zwei Küchen“
Auch in puncto Sauberkeit seien Dieter Nuhr und seine Frau meist geteilter Meinung. Zwar sei seine eher unordentlich veranlagte Partnerin inzwischen „besser geworden“, wie der 65-Jährige einräumt. Dies liege aber vor allem daran, dass das Paar „ein neues Haus“ bezogen habe. „Wir haben systematisch Bereiche für uns selber abgesteckt, auch gleich bei der Planung“, schildert Nuhr. „Wir haben zwei Küchen. Und das ist echt hilfreich. In der einen kocht meine Frau, in der anderen koche ich.“
Als der TV-Star verrät, dass das Paar auch getrennte Badezimmer nutze, hakt Ina Müller nach: „Aber ihr wohnt schon noch zusammen? Oder wohnt sie auch oben und du unten?“ Letzteres sei nicht der Fall, versichert Nuhr: „Wir wohnen sehr viel zusammen. Und wir haben auch nur ein Schlafzimmer, um der Frage zuvorzukommen.“ In die Räume seiner Frau setze er dennoch „keinen Fuß“, betont der Komiker: „Die betrete ich gar nicht.“
Zu sehen gibt es „Inas Nacht“ immer donnerstags um 22.50 Uhr im Ersten sowie bereits vorab im ARD-Streamingportal. (tsch)
